Zentrum für Entrepreneurship

Unser Oktober Newsletter

12.10.2018

Unser Oktober Newsletter ist online! 🎉 Unsere Themen sind die Eröffnung unseres Inkubators, die Gründungsvorlesungen im WS, die Vorstellung des neuen ZfE-Teams. Wir blicken zurück auf die Delegationsreisen ins Silicon Valley und nach China sowie auf den Healthcare Hackathon bei der Digitalen Woche Kiel. Wir präsentieren Euch die Gewinner des Gründungsstipendiums Schleswig-Holstein. Wir blicken voraus auf die Erstibegrüßung an der CAU, die Digital Challenge und unsere neuen Veranstaltungen.
Und wie Ihr seht, hatten wir wie immer jede Menge Spaß! 😂 Den ganzen Newsletter gibt's hier.

Digital Challenge 2018

17.09.2018

Kurz und knapp:

- Auch dieses Jahr wird die Digital Challenge wieder stattfinden.

- Preisgelder in Gesamthöhe von 18.000€ wurden ausgeschrieben.

- Bewerbungsschluss für Studententeams: 31.10.2018

- Zeitraum der Challenge: Challenge: 07.-17.11.2018

- Pitch-Price-Party Kiel (PPP-KI): 17.11.2018

 

Doch worum geht es bei der Digital Challenge?

Traditionelle Geschäftsmodelle werden hinsichtlich ihrer Beständigkeit in der digitalisierten Welt auf die Probe gestellt. Drei Studierenden-Teams, bestehend aus drei bis sieben Digital Natives aus dem In- und Ausland, geben alles, um ein Unternehmen mit ihren Ideen zum Scheitern zu bringen. Der Gewinn sind das Wissen um potentielle Herausforderungen der Digitalisierung und neue Geschäftsmöglichkeiten für das Unternehmen sowie Zugang zu Führungskräften und intensives Coaching für die Studierenden.

Neugierig geworden? Weitere Informationen findet ihr hier
 

Uni Kiel mit ZfE in San Francisco Bay Area

19.09.2018

Über 70 Vertreterinnen und Vertreter aus der schleswig-holsteinischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft besuchten vom 25. bis 31. August die Bay Area in Kalifornien. Darunter waren auch die für den Wissenstransfer verantwortliche Vizepräsidentin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) Professorin Karin Schwarz, die Professorin für Integrierte Systeme und Photonik an der CAU Martina Gerken und Dr. Anke Rasmus, Leiterin des Zentrums für Entrepreneurship an der Kieler Universität. Während der fünftägigen Reise standen Besuche bei international tätigen Unternehmen, innovativen Startups und renommierten Hochschulen sowie Gespräche mit lokalen Initiativen und kommunalen Einrichtungen auf dem Programm.

Politischer Höhepunkt der Reise war die Eröffnung des Northern Germany Innovation Office (NGIO) in San Francisco. Das Verbindungsbüro, das vom Land und der Wirtschaftsförderung Schleswig-Holstein (WTSH), der Freien und Hansestadt Hamburg, der Landeshauptstadt Kiel und schleswig-holsteinischen Unternehmen getragen wird, soll zukünftig Dreh- und Angelpunkt für Kontakte in die Bay Area sein. Geleitet wird es von Tim-Ole Jöhnk, einem Schleswig-Holsteiner, der schon länger im Silicon Valley arbeitet und dort über gute Kontakte verfügt.

Zusammenarbeit bei digitaler Lehre und beim Transfer geplant

Mit Blick auf Themen wie digitale Lehre und Transfer sammelten die CAU-Vertreterinnen vor Ort Informationen über mögliche Austausch- und Besuchsprogramme für Studierende und Forschende. „Grundlage für den erfolgreichen Austausch mit amerikanischen Universitäten in der Bay Area sind gute persönliche Beziehungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern“, weiß Martina Gerken, die an der Stanford University promoviert wurde. Nicht ohne Grund ziehe die Eliteuniversität Studierende und Forschende aus der ganzen Welt an. „Mit Berkeley gilt sie als Innovationsmotor der Bay Area“, ergänzt Karin Schwarz. Entscheidend dafür sei vor allem das enge Verhältnis der Absolventinnen und Absolventen zu ihrer Uni. Dazu Schwarz: „Sie kommen nach Stanford zurück, auch wenn sie schon lange ihren akademischen Abschluss in der Tasche haben, um sich an diesem inspirierenden Ort mit Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern über angesagte Themen auszutauschen. Das ist gelebter Wissenstransfer."

So arbeiten Hochschulen, Unternehmen und Konzerne in der Bay Area beispielsweise intensiv bei der Gestaltung digitaler Lehr- und Lernformate zusammen. An der Stanford University, der Holberton School und bei Ruckus, einem IT-Unternehmen, erhielten Schwarz, Gerken und Rasmus Einblicke in die gemeinsame Entwicklung derartiger digitaler Lehrmethoden. Für David A. B. Miller, Professor für Elektrotechnik an der Stanford University, brauche es in einem innovativen Umfeld wie dem Silicon Valley unbedingt solch neue Instrumente. Für ihn sind MOOCs (Massive Open Online Courses), die durch Präsenzveranstaltungen ergänzt werden, ein geeignetes Mittel, mit dem Studierende Fachwissen in ihrer eigenen Geschwindigkeit aufnehmen können. Gleichzeitig werde das Wissen auch außerhalb der Elitehochschule zugänglich gemacht.

Überrascht zeigte sich CAU-Vizepräsidentin Schwarz von dem Konzept der Holberton School, in einem rein projektbasierten und softwaregesteuerten Ansatz ohne Anleitung durch Lehrkräfte auszubilden. Dazu Schwarz: „Programmieren ist hier mittlerweile zu einer Kernkompetenz erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen geworden. Ich gehe davon aus, dass entsprechende Lehrveranstaltungen zukünftig auch von Studierenden an der CAU stärker nachgefragt werden. In einigen Fächern bereiten wir uns bereits darauf vor. So haben wir Professuren eingerichtet, die Informatik bezogen auf eine Fachdisziplin vertreten.“

 

Gründungen: Professorinnen und Professoren als Vorbilder

Auch der Kieler Lars Thorben Neustock promoviert derzeit in Stanford. Gemeinsam mit Johanna Ehlers stellte er den Kieler Gästen den Stanford Campus vor. Zurzeit organisiert Neustock mit einigen seiner Mitstudierenden die deutsch-amerikanische Konferenz „Transatlantic Sync“. Das Motto der Tagung lautet „building a new transatlantic bridge resting on technology cooperation“. Die Konferenz im Mai 2019 in Stanford will auf der Grundlage technologischer Zusammenarbeit die transatlantische Zusammenarbeit befördern. Für Neustock sind die Universitäten der wesentliche Faktor dafür, dass gerade das Silicon Valley viele Gründerinnen und Gründer anzieht und hervorbringt: „In Stanford werden reichlich Entrepreneurship-Kurse angeboten. Ganz viele Professorinnen und Professoren haben hier selbst erfolgreich gegründet. Das funktioniert deshalb, weil sie nur ein Dreivierteljahr an der Uni angestellt sind. Die restliche Zeit nutzen sie, um in Unternehmen zu arbeiten oder selbst welche zu gründen. Gründerinnen und Gründer, die aus der Uni hervorgegangen sind, sind Vorbilder für die Studierenden.“

Er selbst sei inzwischen ebenfalls vom Startup-Virus infiziert: „Bevor ich hierhergekommen bin, habe ich mir nicht zugetraut, zu gründen. Aber jetzt, wo ich hier bin und Leute gesehen habe, auch in meinem Alter, die das einfach gemacht haben, würde ich auch ein Unternehmen gründen.“ Dr. Anke Rasmus, Leiterin des Zentrums für Entrepreneurship an der Uni Kiel, leitet daraus ab: „Wir müssen die Gründerinnen und Gründer, die wir bereits erfolgreich hervorgebracht haben, noch stärker als Zugpferde nutzen. Dazu eignet sich unser ZfE-Inkubator, den wir im November dieses Jahres an der CAU eröffnen werden, ganz hervorragend. Ab dem kommenden Wintersemester werden wir dort regelmäßig erfolgreiche Gründerinnen und Gründer vorstellen.“

Startups in SF

( Kristina Engel ("elbWalker"), Philipp Neuenfeldt (Office Manager of the Minister for Economic Affairs), Nadine Sydow ("Solvoluta"), Martin Fischbock ("Light Instruments").  Alle Fotos © Philipp Neuenfeldt

Neue Räume für den Austausch zwischen Universitäten und Unternehmen

„Studierenden zum Erfolg zu verhelfen, worin auch immer dieser Erfolg besteht.” So beschreibt Standford-Professor David A. B. Miller das Erfolgsrezept seiner Universität. Wichtigste Voraussetzung dafür sei, dass Universitäten „neutrale Orte“ blieben, an denen sich Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern frei austauschen können. Millers Rat an die deutschen Gäste lautet deshalb: „Bauen Sie langfristige Beziehungen zu Unternehmen und anderen Stakeholdern auf. Beide Seiten müssen davon profitieren. Die Universitäten möchten ihre Sicht auf wichtige Probleme behalten. Und die Unternehmen brauchen unsere frische Sichtweise auf neue Entwicklungen und Möglichkeiten. Und sie wollen unsere Studentinnen und Studenten!” In einem solchen Ökosystem könne dann das „Entrepreneurial Mindset“ entstehen, für das das Silicon Valley weltweit bekannt sei, meint Miller.

Hautnah erlebten die Kieler Besucherinnen dieses Prinzip bei einem Besuch des „Plug and Play Techcenters“, einem Accelerator für Startups in der Sunnyvale. Die Stadt liegt mitten im Silicon Valley. Hunderte Startup-Unternehmen aus der ganzen Welt suchen hier regelmäßig den Zugang zum amerikanischen Markt und zu Investoren. Gründerteams werden in verschiedenen Programmen intensiv beraten, um ihr Businessmodel zu verbessern. Einblicke in das „System Silicon Valley“ gaben Stefan Groschupf von „Saleshero“ und Mostafa Akbari von „HoloBuilder“. Beide arbeiten dort seit längerem erfolgreich. Dabei teilen sie wie viele andere deutsche Startups ihre Aktivitäten auf: Forschung und Entwicklung finden in Deutschland statt, Marketing und Vertrieb in den USA. Aus ihrer Sicht lassen sich besonders im Silicon Valley leicht Kontakte knüpfen und Investoren für Risikokapital finden. Entwickler allerdings seien in Deutschland wegen des höheren Ausbildungsniveaus qualifizierter.

 

Weitere Zusammenarbeit geplant

Im Silicon Valley versammeln sich so Jahr für Jahr Tausende neuer Startups, um ihre Chance auf eine erfolgreiche Gründung zu verbessern. „In Deutschland benötigen wir ebenfalls junge kreative Menschen, die den Mut haben, ihr berufliches Glück in die eigenen Hände zu nehmen. Aktuell haben wir noch viel zu wenig Studierende und Forschende, die sich ernsthaft mit dieser Option auseinandersetzen. Das wollen wir künftig durch mehr Information, attraktive neue Veranstaltungsformate auch mit Partnern aus der Bay Area ändern“, blickt Anke Rasmus voraus in die Zukunft. „Ein interdisziplinäres Zertifikatsprogramm wird Teil dieser Strategie sein. Und selbstverständlich werden wir die engen Kontakte, die wir auf der Reise neu geknüpft haben und vertiefen konnten, in Zukunft dafür nutzen. Denn nur zusammen können wir in Schleswig-Holstein mehr Gründungsdynamik und damit zukunftsfähige Unternehmen ermöglichen“, so Rasmus weiter.

„Wir spüren, dass in den USA viele Anstrengungen unternommen werden, um mit Europa und vor allem mit Deutschland in Kontakt zu kommen und zu bleiben“, bilanziert Karin Schwarz. Martina Gerken ergänzt: „Vor diesem Hintergrund möchten wir es CAU-Studierenden gerne ermöglichen, an der Transatlantic Sync-Konferenz im kommenden Jahr teilzunehmen“. Auch werde die Kieler Universität die Frage, wie Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gelingen kann, weiter angehen. „Wir werden Rahmenbedingungen für Studienaufenthalte und Praktika prüfen“, verspricht Karin Schwarz. Erste Gespräche mit dem Vize-Generalkonsul in San Francisco dazu hätten bereits stattgefunden.

Rückblick Veranstaltungreihe Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen

26.07.2018

 

Über 20 Referentinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie mehr als 250 Teilnehmerinnen an fünf Terminen - Das ist die Bilanz unserer Vortragsreihe „Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!“, die wir vom ZfE gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein durchgeführt haben.

Zu Beginn der Reihe hatten wir den Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz eingeladen, um zu erfahren, was die Politik für mehr Gründerinnen in Schleswig-Holstein tun kann. Munter ging es in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Erk Westermann-Lammers (Vorsitzender des Vorstands der IB.SH), Prof. Karin Schwarz (Vizepräsidentin der CAU), Dr. Inez Linke (Oceanwell) und Dr. Anke Rasmus (ZfE, StartUpSH) weiter. Wunderbar moderiert von Eva Diederich vom NDR.

Die zweite Veranstaltung mit dem Thema „Karriereziel – Eigene Chefin?“ begann mit einer Einleitung durch Kirsten Mikkelsen (Europa Universität Flensburg). Danach folgte eine Diskussionsrunde an der außerdem Jenny Eilers (Fräulein Spitz), Nadine Sydow (Solvoluta/Schnexagon) und Dagmar Schneider (nandatec) teilnahmen.

Mit „Digitale Wirtschaft – Eine Chance für Gründerinnen?“ folgte bereits drei Wochen später die nächste Veranstaltung. Auch diese war wieder mit vielen hochkarätigen Referenten geschmückt. Kerstin Eisenschmidt (Eisenschmidt Consulting Crew GmbH), Lydia Bahn (assono GmbH), Nici Beckendorf (Digital Media Woman) und Prof. Dr. Doris Weßels (FH Kiel) begeisterten die Gäste mit ihren Ausführungen und ihrer Fachkenntnis.

Katrin Neef (HWB Unternehmensberatung GmbH), Franziska Leupelt (Druckhaus Leupelt), Janine Kordes (Kieler Seifen), Dr. Angelika Eule (Walterwerk Kiel GmbH) und Heike Bank (IHK Kiel) waren die Referentinnen zum Thema „Unternehmensnachfolge ist männlich – Muss das sein?“. Die Antwort lautete natürlich „Nein!“ und das konnten die zum Teil preisgekrönten Damen auf der Bühne unter Beweis stellen.

Auftaktveranstaltung

Bei allen Veranstaltungen konnten die Teilnehmerinnen interaktiv mitwirken. Wissen wollten wir bspw. was Frauen zum Gründen bewegt oder auch daran hindert.  Auf ausgelegten Karten konnten die Teilnehmerinnen folgende beiden Sätze beenden: „In Schleswig-Holstein würde es mehr Gründerinnen geben, wenn...“  und „Ich würde gründen, wenn…“. Die Antworten darauf sind für uns sehr hilfreich, um besser zu verstehen, was unsere potentiellen Gründerinnen umtreibt. So sprachen sich viele Frauen dafür aus, dass es mehr Vorbilder für junge Frauen geben muss. Weitere oft genannte Gründe waren, dass Ängste genommen werden müssen. Stattdessen muss man jungen Menschen Mut zusprechen, damit sie den Sprung in die Selbstständigkeit wagen. Vor allem Frauen müssten mutiger werden, so die Meinung vieler Teilnehmerinnen. Ebenfalls die fehlende Kinderbetreuung wurde häufig als Hürde genannt. Zudem müssten bestehende Hilfsangebote und Netzwerke bekannter werden. Diesen Aspekt haben wir noch einmal gesondert bei unserer Abschlussveranstaltung aufgegriffen. Auf die zweite Frage „ich würde gründen, wenn…“ hatten viele Teilnehmerinnen geantwortet, dass sie sich mehr eigenen Mut, aber auch finanzielle und ideelle Unterstützung sowie stärkere Absicherung wünschen würden.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildete das Thema Networking und Mentoring. Nach der Vorstellung von Mentoringprogrammen und Wettbewerben gab es die Möglichkeit bei Getränken und Brezeln selbst zu netzwerken. Ausstellerinnen boten darüber hinaus die Möglichkeit verschiedene Netzwerke kennenzulernen. Bericht der SHZ

Gründerinnen Netzwerken

Für uns war „Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!“ eine gelungene Veranstaltungsreihe mit über aus interessanten Referentinnen und Gästen. Wir haben Einblicke in die verschiedenen Bedürfnisse von potentiellen Gründerinnen bekommen, die wir nun noch einmal gesondert auswerten wollen.

Wir bedanken uns für eine hervorragende Zusammenarbeit mit der IB.SH und hier insbesondere den Förderlotsinnen! Unser Dank gilt ebenfalls den vielen Referentinnen, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben!


 

Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen! „Erkennen, wofür man brennt und dann machen!“

15.04.2018

Erkennen, wofür man brennt und dann machen! 

„Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!“ heißt die Veranstaltungsreihe, die am Montag, den 09. April 2018 eröffnet wurde. Das Zentrum für Entrepreneurship (ZfE) der Christian-Albrechts-Universität Kiel (CAU) und die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) widmen sich das ganze Semester über diesem spannenden Thema. Zum Start der Reihe verfolgten über 70 Personen die Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Fehlen Schleswig-Holstein Gründerinnen?”. Zur Podiumsdiskussion geladen waren Vertreter/innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Gleich zu Beginn des Abends herrschte ein reger Austausch bei Canapés und Getränken im Foyer des Wissenschaftszentrums in Kiel. Das Get-together war der perfekte Start für alle, sich untereinander besser kennenzulernen und die ersten Gedanken auszutauschen. Die von allen genutzten, selbst gemachten, Namensschilder lockerten die Atmosphäre auf und erleichterten die Kontaktsuche.

Prof. Dr. Schwarz

Danach verlagerte sich das Geschehen in den großen Konferenzraum. Dort wurden die Gäste von der NDR-Moderatorin Eva Diederich schwungvoll durch den Abend geführt. Nach den ersten einleitenden Worten der Vizepräsidentin der CAU, Prof. Dr. Karin Schwarz, folgte ein flammender Appell für Gründungen durch Frauen von Herrn Westermann-Lammers, dem Vorsitzenden des Vorstands der IB.SH. Danach fesselte der Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz das versammelte Auditorium mit seiner lebhaften Rede für Unternehmertum. Er reklamierte, dass ein Anteil von 7,3% an Unternehmerinnen in Schleswig-Holstein nicht bereits automatisch Erfolg bedeutet, nur weil viele andere Bundesländer noch weniger Unternehmerinnen haben. 

Wirtschaftsminister Buchholz

Anschließend folgte eine offene Diskussionsrunde, bei der neben den bereits genannten Persönlichkeiten zusätzliche Fachkompetenz durch Dr. Inez Linke (Gründerin und Gewinnerin des IB.SH Gründerinnenpreises 2017) und Dr. Anke Rasmus (Leiterin des Zentrums für Entrepreneurship CAU Kiel, Vereinsvorstand StartUp SH) und auf dem Podium vertreten war. Die geballte Lust und Kraft der Podiumsteilnehmer das Thema dynamisch anzugehen, zeigte sich direkt dadurch, dass niemand träge sitzen wollte, sondern alle lieber stehend diskutierten. So entstand eine lebhafte Diskussion, bei der viele verschiedene Meinungen ausgetauscht und Thesen entwickelt wurden, wie es um das Gründerinnenland Schleswig-Holstein steht. 

Einig waren sich die Podiumsteilnehmer darüber, dass Gründerinnen, aber auch Gründer Vorbilder brauchen. Dr. Anke Rasmus, verwies auf den im Sommer letzten Jahres gegründeten Verein StartUp SH, der sich u.a. zum Ziel gesetzt hat, dem Thema Gründen mehr Öffentlichkeit zu geben, damit sich eben nicht Frauen oder Männer als Exoten sehen, wenn sie diesen Weg für sich wählen.

Einigkeit bestand auch darüber, dass Gründung keine Frage des Geschlechtes sein darf. Wir brauchen in Schleswig-Holstein mehr Unternehmensgründungen, egal von welchem Geschlecht. Wirtschaftsminister Buchholz forderte ein gesellschaftliches Umdenken im Bereich Gründung. Auch ein Scheitern sollte erlaubt sein und einem nicht als Makel immer vorgehalten werden. Zudem solle eine Gewinnorientierung bei der Unternehmensgründung nicht verwerflich sein, da sie oft genug für vielerlei Aktivitäten Antrieb ist, auch für das Hervorbringen von Innovationen. 
Frau Prof. Schwarz sprach ihre eigene unternehmerische Karriere und den holprigen Unternehmensstart im universitären Umfeld an. Heute pflegen Hochschulen jedoch bereits einen vertrauteren Umgang mit dem Thema, was nicht zu Letzt auch den vielen Gründungslehrstühlen und Gründerzentren, welche an fast jeder Hochschule zu finden sind, geschuldet ist. 

Eva Diederich moderierte den Abend kenntnisreich und unterhaltsam. Sie hakte oft nach. Phrasen waren nicht gefragt. Denn nur konkrete Beispiele, Thesen und Ideen bringen das fachkundige Publikum weiter. Vor allem auch die Gründerin Dr. Inez Linke überzeugte in der Diskussion durch ihre Gründungsgeschichte und die Erkenntnisse daraus. Man müsse das Thema Gründung bereits in der Schule ansprechen und dabei zeigen, dass es Spaß macht. Diesem Wunsch schlossen sich alle an. Dr. Anke Rasmus ging noch einen Schritt weiter und forderte, dass bereits in der Lehrerausbildung unternehmerische Themen aufgenommen werden müssen, um später an Schulen eine gewisse Anschlussfähigkeit an Gründungsprojekten zu haben.

v.l.n.r. Dr. Anke Rasmus, Dr. Erk Westermann-Lammers, Prof. Dr. Karin Schwarz, Dr. Inez Linke, Dr. Bernd Buchholz, Eva Diederich

v.l.n.r. Dr. Anke Rasmus, Erk Westermann-Lammers, Prof. Dr. Karin Schwarz, Dr. Inez Linke, Dr. Bernd Buchholz, Eva Diederich

(Quelle: ZfE)

Erk Westermann-Lammers mahnte die Politik, nicht so viele bürokratische Hürden auf Gründerinnen und Gründer zu übertragen. Das würde die Menschen vom Gründen abhalten. Zudem gab er den Studentinnen einen Rat. Sie schreiben zwar oft die besseren Noten, würden sich jedoch auch in Bezug auf das spätere Berufsleben viel weniger vernetzen als ihre männlichen Kommilitonen.  Minister Buchholz, der übrigens an der CAU am Institut für m Institut für Umweltschutz-, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht promoviert hat, berichtete von seiner Zeit als Vorstand beim Verlagshaus Gruner und Jahr und seinen Erfahrungen Kolleginnen. Sein Tenor, Familie und Karriere schließen sich nicht aus. Sie müssen Hand in Hand gehen!

Es folgte ein Aufruf von Dr. Inez Linke an das gründungsaffine Publikum. Man solle erkennen, wofür man brennt. Überlegen, was man wirklich machen will? Und dann machen! Einfach machen. Dem schließen wir uns an! Wir finden, das war ein toller Auftakt und bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere auch den Förderlotsen der IB.SH, die mit uns gemeinsam diese Veranstaltung organisieren.


Weiter geht es am Montag, den 07. Mai 2018 im Audimax A, der Uni Kiel mit dem Thema „Karriereziel – Eigene Chefin?“. Hierzu haben wir wieder spannende Persönlichkeiten eingeladen, die von ihren Erfahrungen mit der beruflichen Selbstständigkeit berichten werden.


 

Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!

15.03.2018

Deutschland braucht innovative zukunftsfähige Unternehmen, gegründet von mutigen jungen Menschen. Dabei wird nur jedes dritte Unternehmen von einer Frau geführt und auch gegründet. Wir wollen jedoch nicht auf die Ideen, die Kreativität, die Leidenschaft und das Engagement von Studentinnen, Absolventinnen und Wissenschaftlerinnen – einfach von Frauen - verzichten. Schleswig-Holstein braucht Euch – liebe Gründerinnen!

Wir – die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) als Förderbank des Landes Schleswig-Holstein und Regionalvertretung der bundesweiten gründerinnenagentur für Schleswig-Holstein und das Zentrum für Entrepreneurship der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstalten die Vortragsreihe „Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!“ An fünf verschiedenen Terminen wollen wir gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden Handlungsfelder identifizieren und Lösungen erarbeiten.

Detailinformationen dazu auch auf Facebook und hier.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@zfe.uni-kiel.de

Das sind unsere Themen und Termine:

09. April 2018 Fehlen Schleswig-Holstein Gründerinnen?
07. Mai 2018 Karriereziel - Eigene Chefin?
28. Mai 2018 Digitale Wirtschaft - Eine Chance für Gründerinnen?
25. Juni 2018 Unternehmensnachfolge ist männlich - Muss das sein?
16. Juli 2018 Du bist nicht allein - Stark durch Networking und Mentoring!

Wirtschaftsminister und „StartUP SH“ vereinbaren engeren Schulterschluss

15.03.2018

Seit an Seit für eine lebendige Gründerszene (v.l.n.r.): Holger Fischer und Dr. Anke Rasmus vom Verein StartUP SH mit Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz

Aus der Pressemitteilung der Wirtschaftsministeriums: Um den Gründergeist in Schleswig-Holstein weiter anzustacheln haben die Landesregierung und der vor knapp einem Jahr gegründete Verein „StartUP Schleswig-Holstein e.V.“ einen engen Schulterschluss vereinbart: „Uns ist es gemeinsam wichtig, dass Gründerinnen und Gründer in der Öffentlichkeit – oder zuweilen auch bei manchen Banken – nicht als ,Exoten‘, sondern als lebenswichiger Bestandteil einer modernen Volkswirtschaft wahrgenommen werden“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz heute nach einem Treffen mit Vereinschefin Dr. Anke Rasmus (Uni Kiel) und ihrem Kollegen Holger Fischer (Geschäftsführer BioMedTec Management GmbH an der Uni Lübeck). „Ein wichtiger Baustein dabei wird sein, dass auch Forschung und Lehre an unseren Hochschulen das Thema Gründungen künftig etwas stärker gewichten“, sagte Buchholz.

Die gesamten Pressemitteilung, inkl. Video-Statement gibt's hier.

 

CAU EXIST Gründerteam "µ-Standards" entwickelt neue Referenzmaterialien für die Feststoffanalytik

15.03.2018

Auf die Feinheit kommt es an

Wie stark Pflanzen durch kontaminierte Böden belastet werden, was der Meeresgrund über vergangene Klimaperioden verrät oder wieviel Ertrag eine Erzmine in Zukunft liefern könnte – oft kann eine Analyse der chemischen Zusammensetzung von Mineralen und Gesteinen wichtige Informationen liefern. Für genaue Ergebnisse braucht es nicht nur hochwertige Messgeräte, sondern auch erstklassige Referenzmaterialien, um die Instrumente exakt einstellen zu können. Ein junges Team aus den Geo- und Materialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat ein Verfahren für besonders homogene und reine Referenzmaterialien zur chemischen Analyse von Feststoffen entwickelt. Mithilfe eines EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Höhe von 120.000 Euro wollen die Studierenden und Alumni ihre Idee jetzt in einer eigenen Firma umsetzen.

Bild (v.l.n.r.): Simon Nordstad, Christina Wittke, Leewe Schöberg

Die gesamte Pressemitteilung gibt's hier.

Newsletter #7

19.02.2018

Wie lernt man zu gründen? Ist das überhaupt erlernbar? Und welche Möglichkeiten gibt es an der CAU, sich Gründungs-Know-How anzueignen?
Neben diesem Thema gibt es weitere spannende Beiträge für Euch im aktuellen ZfE-Newsletter:  Newsletter #7

  1. Gründungslehre
  2. Digital Challenge
  3. Die Startup-Szene sucht Dich!
  4. Startup Community
  5. Hinter den Kulissen: Unsere Startups und ihre Büros
  6. Storytelling für Startups
  7. Veranstaltungsplan 

 

 

Digital Challenge

15.03.2018

Das Zentrum für Entrepreneurship und die Dicide GmbH, ein Unternehmen der Vater-Gruppe, veranstalten gemeinsam in diesem Sommersemester die "Digital Challenge". Studierende der Kieler Hochschulen haben die Chance, aktuelle Problemstellungen von regionalen Unternehmen, in diesem Fall die Bäckerei Günther und die Heinrich Karstens Bauunternehmung, zu bearbeiten. Innerhalb einer Woche (16.-21. April 2018) werden neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt.

Bewerbungen von Studierenden sind noch bis zum 25. März 2018 möglich. Alle Informationen dazu hier.

ZfE Newsletter #6 Jahresrückblick

21.12.2017

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Bevor wir uns dem alljährlichen Weihnachtstrubel stellen, möchten wir gemeinsam mit Euch das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Von diversen Veranstaltungen, über Gründungsberatungen bis hin zur Förderung unserer Gründerinnen und Gründer - ein vielseitiges Tätigkeitsspektrum haben wir in 2017 realisiert. Anhand der Key Assets des ZfE möchten wir mit Euch eine kleine Reise durch das vergangene Jahr machen: ZfE Newsletter #6 | Jahresrücklblick

 

ZfE - Newsletter #5

25.11.2017

Warum Duzen wir? Wie sieht es bei Rankwerk hinter den Kulissen aus? Und was ist eigentlich die Digital Challenge?

Das und mehr lest Ihr in unserem ZfE - Newsletter #5

Viel Spaß!

digital challenge

Artikel in der aktuellen "unizeit" - Gut gründen

23.10.2017

In der aktuellen Ausgabe der "unizeit" Nr. 92 findet Ihr einen Artikel über das ZfE

"Wer eine starke Geschäftsidee hat, aber nicht weiß, wie man diese umsetzt, findet Hilfe bei Dr. Anke Rasmus. Sie leitet das Zentrum für Entrepreneurship an der Kieler Uni und macht dort aus Gründungsgeist funktionierende Unternehmen."

Hier geht's zum vollständigen Artikel.

ZfE - Newsletter #4

18.10.2017

"BasicButler unboxed" und "Auf dem Podium mit Ralf Dümmel von Die Höhle der Löwen" sind nur einige News aus unserem brandaktuellen Newsletter. 🎊
Mehr gibt's hier

Fokus Wirtschaft mit Ralf Dümmel: 'Mein Unternehmen Zukunft - Wie viel Mut braucht Selbstständigkeit?'

18.10.2017

Dorina Bausch vom Zentrum für Entrepreneurship der Uni Kiel war live dabei:

Am 10. Oktober 2017 lud die IHK zu Lübeck zu einem Diskussionsabend der Reihe 'FOKUS Wirtschaft' nach Braak bei Ahrensburg ein. Der Abend stand unter dem Motto 'Mein Unternehmen Zukunft - Wie viel Mut braucht Selbstständigkeit'. 

Zu den geladenen Gästen zählte neben Ralf Dümmel, bekannt als Investor aus der VOX TV-Show 'Die Höhle der Löwen' und Geschäftsführer der DS Produkte GmbH auch Dr. Inez Linke, Managing Director der oceanBASIS GmbH sowie Dr. Anke Rasmus, Leiterin des Zentrums für Entrepreneuership der Uni Kiel und Vorsitzende des Vereins StartUp Schleswig-Holstein e.V. 

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v.l.n.r.: Dr. Anke Rasmus, Dr. Arno Probst, Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Ralf Dümmel

Foto Copyright: Olaf Malzahn

 

Bereits in der Vorstellungsrunde zeigte sich die Vielfalt, die das Thema 'Selbstständigkeit' in Deutschland zu bieten hat. Einhellige Meinung der anwesenden Podiumsgäste: Unternehmertum ist ein in der Öffentlichkeit oftmals noch zu wenig präsentes Thema. Das müsse sich ändern, wenn mehr junge Leute für die eigene Selbständigkeit begeistert werden sollen.
Entsprechend stellten der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts, Prof. Dr. Thomas Straubhaar, und IHK-Vicepräses Dr. Arno Probst den Gästen ihre Fragen:

„Braucht Selbstständigkeit Mut?“

Die Gründung eines Unternehmens verlangt von Gründerinnen und Gründern vielfältige Fähigkeiten. Vor allem aber, so Ralf Dümmel, „müsse man für sein Produkt, seine Idee, sein Unternehmen brennen“. Oftmals braucht es erst ein Schlüsselerlebnis, das einem bewusst macht, wie reizvoll Selbstständigkeit und Unternehmertum für einen selbst sein können. Für Ralf Dümmel kam diese Erkenntnis auch erst später. Zunächst war er beispielsweise als Vertriebsmitarbeiter bei Möbel Kraft tätig und lernte dort das Geschäft bevor seine Unternehmerkarriere bei der DS Produkte GmbH begann.

Woran erkenne ich, dass ich ein guter Unternehmer wäre?

Aus den Antworten der Podiumsgäste wurde deutlich, dass es nicht den perfekten Gründer oder die Gründerin gibt. Aber es gibt wiederkehrende Situationen, welcher sich Unternehmer/innen im Laufe der Zeit gegenüber sehen. Eine hohe Lernbereitschaft ist beispielsweise äußerst hilfreich. Selten läuft eine Gründung von Anfang an perfekt. Scheitern ist nicht das Ende. Wichtig ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Dazu gehört natürlich auch eine große Portion Ehrgeiz, Fleiß und vor allem auch die Bereitschaft zu verzichten. „Wenn es brennt,“ so Ralf Dümmel, „muss man jederzeit erreichbar sein und das auch wollen.“ Es kommt nicht darauf an, 24/7 an seinem Projekt zu arbeiten. Aber wenn Probleme auftreten, muss man als Unternehmer bereit sein, auch mal Nachtschichten einzulegen oder auf einen Urlaub zu verzichten.  
Oft unterschätzt wird auch das Netzwerken. Ideen können sich erst dann entwickeln, wenn darüber gesprochen wird. Neuer Input hilft bei der Problemlösung und durch Gespräche entstehen neue Kontakte und Ideen. 

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Foto Copyright: Olaf Malzahn

 

Können nur Akademiker gründen? 

Nein! Da waren sich die Podiumsgäste einig. Wissenschaftler/innen haben es im Gegenteil oft nicht ganz leicht aus einer sehr theoretischen und wissenschaftlichen Welt heraus, ein wirtschaftlich funktionierendes Unternehmen ohne entsprechende Kenntnisse zu gründen. So sah sich auch Inez Linke mit immer neuen Herausforderungen eines erfolgreichen Unternehmensaufbaus konfrontiert. Unterstützend kann hier eine Fortbildung sein, in der handfeste Tipps vermittelt werden. 

Muss man spitzen Noten haben, um erfolgreich zu gründen?

Die Moderatoren stellten hier die These auf, dass es in Anbetracht der heutigen Zeit, immer schwieriger zu sein scheint, ohne Schulabschluss und Studium an entsprechendes Wissen zu kommen, das einem bei der Gründung eines Unternehmens hilft. Ralf Dümmel, der nach der Hauptschule noch den Realschulabschluss gemacht hat, resümierte jedoch: „Solange der Wille und der Ehrgeiz da sind, für seine Idee und sein Unternehmer zu kämpfen, ist die schulische Bildung zweitrangig.“ Insbesondere an dieser Stelle, muss mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden. So schlug Anke Rasmus vor, dass neben den aktuellen Gründungsprojekten, die erfolgreich aber bisher nur vereinzelt an Schulen laufen, auch Konzepte entwickelt werden müssen, die langfristige dafür sorgen, dass das Thema Unternehmertum in die Schulen gelangt, um jungen Menschen die 'Option Gründung' mehr ins Bewusstsein zu rufen. 

Ich habe keine Unternehmer in meiner Familie, wäre eine Gründung trotzdem was für mich? 

Laut schallte es vom Podium: Absolut. Wer eine Idee hat, kann auch gründen! Sicherlich erscheint es leichter, wenn die Eltern oder Familienmitglieder bereits gegründet haben und so ihre Erfahrungen weitergeben können. Aber Letztendlich liegt der Gründungserfolg auch stets in der Person selbst. Dabei kommt es auch nicht auf das Alter an: Es ist nie zu spät für eine Gründung!

Womit muss ich während einer Selbstständigkeit rechnen?

Es gibt sowohl gute als auch schlechte Phasen einer Selbstständigkeit wissen Inez Linke und Ralf Dümmel zu berichten. In Hochphasen ist es wichtig, nicht die Bodenhaftung zu verlieren und klar sein Ziel vor Augen zu behalten. In Downphasen darf man nicht den Glauben an sich selbst verlieren. Es gibt keinen geradlinigen Weg zum Ziel, und Scheitern muss nicht immer das Ende bedeuten. 

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v.l.n.r.: Dr. Anke Rasmus, Dr. Arno Probst, Ralf Dümmel

Foto Copyright: Olaf Malzahn

 

Wer hilft mir in schwierigen Phasen?

„Am besten ist es, eine Ansprechperson oder eine/n Geschäftspartner/in an seiner Seite zu haben, welche unterstützend beiseite steht“, rät Inez Linke. „Sich zu besprechen; Sorgen und Wünsche oder auch Ängste zu teilen, kann enorm hilfreich sein.“ In solchen Momenten kann auch ein Vorbild sehr nützlich sein. Wie würde das Vorbild in solchen Situationen reagieren - gab es eventuell bereits vergleichbare Situationen? Sich auszutauschen und Kontakt zu Gleichgesinnten zu halten, kann in schwierigen Phasen absolut konstruktiv sein.

An wen kann ich mich mit meiner Gründungsidee wenden? 

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Anlaufstellen für Gründungsinteressierte. „Für Außenstehende ist das manchmal nicht einfach zu durchschauen“, so die Moderatoren. „Neben Kapital und öffentlichen Fördermitteln, ist es zunächst für Gründungsinteressierten wichtig, über die Idee oder das Produkt zu sprechen“, erklärte Anke Rasmus. Netzwerke wie der Kieler Salon oder Institutionen wie die WTSH oder die einzelnen Wirtschaftsförderungen, sowie die IHKs helfen ebenso wie beispielsweise die Anlaufstellen an den Hochschulen wie die VentureWerft in Flensburg, der Gründercube in Lübeck oder eben das Zentrum für Entrepreneurship der Uni Kiel.

Was könnte den Einstieg in die Thematik Gründung / Startups / Unternehmertum erleichtern? 

Mein persönliches Fazit: Ganz klar: Barrieren müssen abgebaut werden. In Deutschland scheint das Bild eines Unternehmers noch traditionell, angestaubt und eher negativ belegt. Ebenso innerliche und äußerliche Strukturen fallen im Vergleich zu anderen Ländern zurück. Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang auch das Thema 'Gründung und Familie' - passt das unter einen Hut? 
Zudem stellen sich Startups und junge Unternehmer immer wieder die Frage, wo sie einen regen Austausch mit Gleichgesinnten finden können - einen Ort, an dem konstruktiv an Problemen gearbeitet und zugleich ein kreativer Input gefördert werden kann. 

Hier haben wir eine gute Nachricht für Euch: Im nächsten Jahr wird an der Uni Kiel der ZfE-Inkubator, also ein Ort an dem Gründungsinteressierte zusammenfinden und arbeiten können, eröffnet.


Und ja, Selbstständigkeit erfordert eine große Portion Mut! Von allen Beteiligten!

Shark Tank

08.09.2017

"Die Höhle der Löwen" ist das deutsche Pendant zum amerikanischen "Shark Tank". Die Idee dabei ist immer die Gleiche - Mit einem möglichst guten Pitch sollen Investoren für das eigene Startup gewonnen werden.

Im Rahmen der diesjährigen Digitalen Woche Kiel wollen wir Startups aus Schleswig-Holstein die Chance geben, ihre Idee vor finanzkräftigen Investoren zu pitchen. Soweit so normal. Der Clou dabei ist jedoch, dass ein Investor der Direktor von Thayer Ventures aus San Francisco ist. D.h. hier kommt ein echter amerikanischer Investor zu uns!

Warum? Am gleichen Tag wird der Partnerschaftsvertrag zwischen Kiel und San Francisco unterschrieben. Dazu ist eine Delegation aus San Francisco vor Ort und absolviert ein vielfältiges Programm, um Schleswig-Holstein und Kiel kennenzulernen. Organisiert wird das Programm vom Verein "The Bay Areas e.V." 

Am Freitag, den 22. September 2017 findet deshalb im Rahmen der Digitalen Woche Kiel die Veranstaltung „The Bay Areas – Connected! Wie sich Kiel, Schleswig-Holstein und San Francisco verbinden!“ statt. Ein Programmpunkt ist „Shark Tank“  von 17 bis 18:30 Uhr in der Sparkassen Arena Kiel, Business Lounge.

Drei Startups haben dann die Chance, vor Investoren und Publikum ihre Idee zu pitchen. Und das Beste ist: Du kannst ebenfalls mit Deinem Startup dabei sein! Wir haben einen Platz für eine Wildcard-Bewerbung reserviert. Alles was Du tun musst, ist Dein aussagekräftiges Pitchdeck bis zum 17. September 2017 an uns zu senden. Das interessanteste Startup erhält dann die Einladung zum Pitch beim Shark Tank!

Kontakt:

Dr. Anke Rasmus

E-Mail: arasmus@uv.uni-kiel.de

Tel. 0431/880-4698

NanoPellets erhält Exist Gründerstipendium

30.06.2017

Herzlichen Glückwunsch an das Team von NanoPellets zum Erhalt des Exist Gründerstipendiums. Ziel von NanoPellets ist es, ultrahomogene Pulvertabletten als Referenzstandards herstellen. Entstanden ist die Idee am Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

ZfE Newsletter #2

30.07.2017

Liebe Startup-Freunde,

 
seit unserem ersten Newsletter ist viel passiert. Hier präsentieren wir Euch die Highlights der letzten Wochen:
 
 
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

 

Euer ZfE-Team
 

Verein "StartUp Schleswig-Holstein" gegründet

29.06.2017

13 Institutionen und Hochschulen haben am Montag, 26. Juni, in Kiel den Verein „StartUp Schleswig-Holstein e.V.“ gegründet. Hervorgegangen ist dieser aus dem „Innovationsorientierten Netzwerk Schleswig-Holstein“. Der Verein will die wissenschaftliche Gründungsforschung fördern, Unternehmertum unterstützen und landesweit verschiedene Akteure in diesen Bereichen besser vernetzen. Seit Beginn dieses Jahres stehen den Netzwerkpartner für die Umsetzung von gründungsunterstützenden Projekte 6,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

 „Unternehmensgründungen sind zentrales Element eines funktionsfähigen Innovationsökosystems, von dem die gesamte Wirtschaft einer Region profitiert. Wir wollen das Thema Gründung und Start-ups daher noch stärker im Land sichtbar machen. Schleswig-Holstein soll nicht nur als tolles Urlaubsland, sondern auch als hervorragender Standort für Unternehmensgründungen wahrgenommen werden. Dazu bündeln wir in unserem neuen Verein die in Schleswig-Holstein vorhandenen Kompetenzen im Bereich Existenzgründung und Start-ups“, beschreibt die Vereinsvorsitzende Dr. Anke Rasmus, Leiterin des Zentrums für Entrepreneurship an der Universität Kiel, die Motivation der Partner.

„Vor zweieinhalb Jahren haben wir diese Initiative in einer kleinen Gruppe von Start-up-Enthusiasten gestartet. Wie bei einer richtigen Unternehmensgründung haben wir unser Vorhaben abgewogen, verworfen, neu gedacht. Das Ergebnis ist ein Verein, der fast alle Institutionen im Land, die sich mit Gründungsunterstützung beschäftigen, zusammenbringt“, betont die 2. Vorsitzende des Vereins Professorin Ilona Ebbers von der Europa-Universität Flensburg.

„Der Anfang ist gemacht. Jetzt wollen wir weiter wachsen. Wir freuen uns über weitere Interessenten, die mit uns Großes bewegen und Schleswig-Holstein zum bedeutenden Innovationsstandort im Norden machen wollen“, lädt Schatzmeister Holger Fischer von der BioMedTec Management GmbH aus Lübeck Unternehmen und Institutionen zur Mitarbeit ein.

Gründungsmitglieder des Vereins „StartUp Schleswig-Holstein e.V.“:

Europa-Universität Flensburg, Hochschule Flensburg mit dem Gründerzentrum VentureWerft, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit der Kiel School of Sustainability und dem Zentrum für Entrepreneurship, Campus Business Box e.V., Fachhochschule Kiel, Muthesius Kunsthochschule, Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH, Fachhochschule Lübeck, Universität zu Lübeck mit dem GründerCube, PVA Schleswig-Holstein GmbH, BioMedTec Management GmbH Lübeck, Technikzentrum Lübeck.

Foto: Muthesius Kunsthochschule

Digital Opportunities Schleswig-Holstein

29.06.2017

Am 20.06.2017 haben in drei thematischen Panels verschiedene Akteure im Kieler Landtag über die "Digital Opportunities Schleswig-Holstein" diskutiert. Mit dabei waren u.a. Thomas Losse-Müller, Ulf Kämpfer, Erk Westermann-Lammers (IB.SH), Götz Bormann (Fördesparkasse), Anke Rasmus (ZfE) und Axel Schulz (The Bay Areas e.V.). Zu verfolgen war die Diskussion auch auf Twitter unter #digitalSH
 

ZfE Newsletter #1

30.07.2017

Liebe Startup-Freunde,

wir freuen uns sehr, Euch auch in diesem Sommer ein buntes Veranstaltungsprogramm rund um das Thema Entrepreneurship präsentieren zu können. Daher halten wir Euch mit diesem Newsletter fortan regelmäßig über aktuelle Informationen und Veranstaltungen auf dem Laufenden.

ZfE Newsletter #1

Viel Spaß beim Lesen!

Euer ZfE-Team

MyStudyGenius erhält Gründungsstipendium Schleswig-Holstein

29.06.2017

Herzlichen Glückwunsch an Benjamin, Caroline und Christian, dem Team von MyStudyGenius, zum Erhalt des Gründungsstipendiums Schleswig-Holstein!
Ziel von MyStudyGenius ist es, eine innovative Web-Applikation zu entwickeln, die freiberuflichen Privatpersonen als auch Institutionen im Bereich der außerschulischen Nachhilfe, den Alltag erleichtert soll. Wir wünschen viel Erfolg!

BasicButler erhält das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein

20.03.2017

Herzlichen Glückwunsch! Das Team von BasicButler hat das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein für ihre Idee eines Online Personal Shopping Service Angebots für Herren-Unterwäsche erhalten.

Informationen zum Gründungsstipendium Schleswig-Holstein gibt's hier.

Bei Interesse an dieser Gründungsförderung sprecht gern das ZfE-Team an!

sonoware erhält EFT II Förderung

10.03.2017

Die vier Gründer (v.l.) Merikan Koyun, Christian Lüke, Stephan Senkbeil und Jochen Withopf haben aus der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel heraus ihr eigenes Unternehmen, die sonoware GmbH, gegründet. Für die Umsetzung ihres Gründungsvorhabens haben sie sich bereits 2015 mit Unterstützung des Zentrums für Entrepreneurship (ZfE) der CAU erfolgreich um eine Förderung aus dem EXIST-Forschungstransfer-Programm (Phase I) des Bundes beworben. Für die Entwicklung ihrer Software erhielten sie damals eine halbe Millionen Euro. Den Kielern ist es jetzt erneut gelungen, die EXIST-Jury vom Potenzial ihrer Idee zu überzeugen. Mit Hilfe der EXIST-Förderung (Phase II) in Höhe von 180.000 Euro können sie ihren Prototypen bis zur Marktreife bringen. Ihr Produkt: Eine Software, die eine wesentlich bessere Kommunikation im Innenraum eines Autos ermöglicht.

Die ganze CAU-Pressemitteilung hier "Hingehört: Kieler Gründer blenden Umgebungsberäusche aus" (09.03.2017)

Land fördert Startup SH Netzwerk mit 6,9 Millionen Euro

21.02.2017

Im Rahmen des 2. Innovations- und Technologieforums am 16.02.2017 im Kitz in Kiel überreichen Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Wissenschaftsministerin Kristin Alheit dem Netzwerk Startup SH, vertreten durch die Sprecher (2.v.l.) Prof. Dr. Dirk Ludewig, Dr. Raimund Mildner und Dr. Anke Rasmus einen Förderbescheid über knapp 6,9 Mio. Euro.

Zum Netzwerk gehören neben dem Zentrum für Entrepreneurship ebenfalls das yooweedoo Projekt der CAU sowie folgende Partner: Europa-Universität Flensburg, Hochschule Flensburg, opencampus, FH Kiel, Muthesius Kunsthochschule, WTSH, PVA SH, Uni Lübeck, FH Lübeck, gründercube, TZ Lübeck und BioMedTec Lübeck sowie das FuE-Zentrum Kiel.

Presse:

"Land fördert Gründer- und StartUp-Szene in Schleswig-Holstein mit 6,9 Millionen Euro" (Wirtschaftsministerium Kiel, 16.02.2017)

"An guten Ideen fehlt es nicht" (Kieler Nachrichten, 17.02.2017)

 

Unternehmerbeirat gegründet

10.03.2017

Am Freitag, 3. März, hat sich der Unternehmerbeirat des Zentrums für Entrepreneurship (ZfE) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) konstituiert. Die Gründungsmitglieder des Beirats sind Klaus-Hinrich Vater, Vater Holding GmbH (Kiel), Dr. Philipp Murmann, Zöllner Signal GmbH (Kiel) und Norbert Basler, Basler AG (Ahrensburg).

Anlässlich der Ernennung sagte CAU-Vizepräsidentin Professorin Karin Schwarz: „Wir sind stolz darauf, dass im ersten Beirat des Zentrums für Entrepreneurship schleswig-holsteinische Spitzenunternehmen vertreten sind. Das stärkt die Vernetzung unserer Universität mit der regionalen Wirtschaft und ermöglicht unseren Gründungswilligen eine noch engere Orientierung am Markt.“

Pressemitteilung der CAU "Zentrum für Entrepreneurship erhält Beirat" (09.03.2017)

Große Abschlussveranstaltung von "Kiel, be innovative!"

02.02.2017

Am 01.02.2017 ging die siebenteilige Vortragsreihe "Kiel, be innovative!" mit der Veranstaltung "Gründergarage Deutschland: Christian Lindner im Gespräch mit Burton Lee" fulminant zu Ende. Über 800 Gäste waren in den bis auf den letzten Platz gefüllten Frederik-Paulsen-Hörsaal der Uni  Kiel gekommen, um von Burton Lee zu erfahren, wie man in der renommierten Stanford University über Deutschland und Europa in Bezug auf Innovation und Digitalisierung denkt. Das Publikum bestehend aus Schülern, Studierenden, Wissenschaftlern und Unternehmern war ebenso interessiert daran von Christian Lindner die Antworten der Politik auf die kommenden Herausforderungen zu hören. Die Thesen von Burton Lee, wie "die Kultur in Deutschland erinnert eher an Granit wobei die im Silicon Valley mehr Sand und Beach ähnelt" luden zur regen Diskussion ein.

Einen Punkt verstehen wir als Aufforderung und Ziel: "Ermutigt mehr junge Menschen im Studium, selbst ein Unternehmen zu gründen". Aber gern!

Einen Überblick über die gesamte Veranstaltungsreihe gibt's hier.

Presse:

"Deutschland braucht Stempelverbot" (Kieler Nachrichten, 03.02.2017)

Wir haben die gesamte Veranstaltung aufgezeichnet. Das Video finden Sie hier.

 

KN Artikel: "Vier Gründer, die richtig Mut machen"

21.01.2017

In der 6. Veranstaltung unserer Reihe "Kiel, be innovative!" haben wir mit Kieler Gründern gesprochen. Mit dabei waren Tim Staufenberger von der Kieler Meeresfarm, Frederik Rimpf von Fischalarm, Nadine Sydow von Schnexagon und Daniel Gieseler von der Fischbar. Also "Schnecken, Muscheln, Fisch - Kieler Gründerstories".

Erfahren haben wir, dass der Weg zum erfolgreichen Produkt häufig steinig, lang und wenig klar ist. Hier sind Durchhaltevermögen, Leidenschaft, Mut und Spaß am Machen gefragt. Davon haben die vier Gründer reichlich und sie machen Mut, diesen Weg trotzdem zu gehen.

Einen ausführlichen Artikel dazu gab es in den Kieler Nachrichten "Vier Gründer, die richtig Mut machen"

NDR 1 Welle Nord zur Besuch beim start-up friday

09.12.2016

Am 3. November 2016 hat uns Frank Hajasch von NDR 1 Welle Nord besucht und Teilnehmer des start-up friday zur "Zukunft der Arbeit" befragt. Gesendet wurde der Beitrag in der Sendung "Von Binnenland und Waterkant".

NDR 1 Mitschnitt

Quelle: NORDDEUTSCHEN RUNDFUNK, NDR 1 Welle Nord

KN Artikel "Hürdenlauf zur eigenen Firma"

21.11.2016

Im Rahmen der Vortragsreihe "Kiel, be innovative!" haben wir am Donnerstag, den 17. November 2016 über das Thema "Coworking als Innovationsschmiede" gesprochen. Fredda Sprinhorn hat uns die Herausforderungen vom Cowork Greifswald geschildert, Moritz von Kummer mit seinen Impressionen vom Mindspace Hamburg beeindruckt und Alexander Ohrt durch die Räume der starterkitchen geführt. Alles unterschiedliche Konzepte und alle höchst spannend. Jeder der nicht allein zu Hause am Küchentisch arbeiten will, kann im Prinzip einen geeigneten "Gemeinschaftsarbeitsraum" finden. Die Kieler Nachrichten haben dazu einen schönen Artikel veröffentlicht : "Hürdenlauf zur eigenen Firma".

 

Das ZfE bei NDR 1 Welle Nord in der Sendung "Zur Sache"

31.10.2016

Rebekka Merholz von NDR 1 Welle Nord hat in der Sendung "Zur Sache" mit uns und anderen Experten über die Zukunft der Arbeit gesprochen.

Wird es weiterhin Büros geben? Oder arbeiten bald alle von Zuhause aus und verständigen sich nur noch in Videokonferenzen? Was können Arbeitgeber tun, damit ihre Mitarbeiter nicht unter dem Druck der ständigen Erreichbarkeit zusammenbrechen? Um diese Fragen ging es in "Zur Sache". Zu Gast im Studio waren Andreas Schmischke (Geschäftsführer d.velop digital solutions GmbH), Dr. Anke Rasmus (Startup-Beraterin an der Uni Kiel) und Dr. Mirriam Prieß (Psychologin).

Hier gibt's die Sendung zum Nachhören.

KN Artikel zum Gründerökosystem in Kiel

21.11.2016

Am 20. Oktober 2016 ging es los mit unserer Vortragsreihe "Kiel, be innovative!". In der ersten Veranstaltung drehte sich alles um die Frage, was die Politik tun kann, um Gründungen zu ermöglichen. Dazu haben sich Kai Dolgner (SPD), Christopher Voigt (FDP), Rasmus Andresen (Grüne) und Johannes Callsen (CDU) den Fragen des Moderators Andreas Otto gestellt. Die Kieler Nachrichten haben die Diskussion in einem Artikel "Gründer meiden den Norden bislang" zusammengefasst.

Ganz so dramatisch sehen wir die Lage allerdings nicht - es passiert schon viel im "echten Norden". Darauf müssen wir aber noch mehr aufmerksam machen.

ZfE bei der Nacht der Wissenschaft

04.10.2016

Bei der Nacht der Wissenschaft am 30.09.16 im Wissenschaftszentrum hatten Interessierte die Möglichkeit mit Start-ups ins Gespräch zu kommen, z.B. mit den Kieler Gründungen Scuddy und Schnexagon. Ebenso konnten sich die Besucher über die Angebote des ZfE und anderen Institutionen informieren.

Das ZfE-Team hatte viel Spaß - und die Besucher offensichtlich auch.

 

Neues start-up friday Programm

28.09.2016

Am 21.10.2016 startet unser neues start-up friday Programm. In diesem Semester erwarten uns 15 spannende Themen und tolle Referentinnen und Referenten!

Alle Informationen dazu gibt's hier.

start-up friday WS 2016_17

ZfE beim 1. Innovations- und Technologieforum

29.09.2016

Frau Prof. Schwarz, Vizepräsidentin für Technologietransfer der CAU, und Dr. Anke Rasmus, ZfE waren zusammen am 19.09.2016 beim 1. Innovations- und Technologieforum im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Ziel dieser neuer Veranstaltungsreihe ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Im Rahmen einer Mini-Messe im Foyer des Landeshaus haben sich die CAU und andere Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Cluster und Förderinstitutionen des Landes präsentiert. Dies ermöglichte einen interessanten Austausch mit Vertretern technologieaffiner Einrichtungen sowie der Politik. Ideen und Anregungen zum Technologietransfer konnten ebenfalls in verschiedene Workshops diskutiert werden.

ZfE auf Delegationsreise ins Silicon Valley

15.09.2016

Mit rund 50 Delegationsmitgliedern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben wir uns in der ersten Septemberwoche diesen Jahres in den USA über digitale Trends, Ideen und Anforderungen an Politik, Gesellschaft und Wirtschaft informiert. Inspirierend waren die Gespräche mit Vertretern von SAP, Facebook, Google, Twitter, Apple und Tesla sowie der Austausch mit Wissenschaftlern der Stanford University und Berkeley. Beeindruckt hat uns aber vor allem die Start-up Szene mit ihrem grenzenlosen Enthusiasmusund ihrer enormen Dynamik. Was wir genau erlebt haben, ist in diesem ausführlichen Reisebericht mit Fotos und Videos nachzulesen.

 

Besuch im digitalen Labor der Zukunft

(Staatskanzlei, 14.09.2016)

Partnerschaft mit San Francisco wäre "eine Ehre"

(shz, 15.09.2016)

USA reise Facebook

Der start-up friday macht Sommerpause!

25.07.2016

Am Freitag, denn 22.07.2016 haben wir die neuen start-up friday Zertifikate übergeben und bei Sekt und Kuchen die vergangenen 12 start-up friday Veranstaltungen Revue passieren lassen! Auch dieses Mal hatten wir viele engagierte Teilnehmer/-innen, die eine Reihe von wertvollen Informationen mitnehmen konnten und Gleichgesinnte getroffen haben.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer/-innen und Referent/-innen für die tolle gemeinsame Zeit und wünschen einen schönen Sommer!

Das neue start-up friday Programm startet am 21.10.2016

Gründungsstipendium Schleswig-Holstein

26.07.2016

Das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein hilft Gründungsinteressierten auf dem Weg zum eigenen Unternehmen, indem es Hochschulabsolventen 1.600 € im Monat für ein halbes Jahr zur Verfügung stellt. Die ersten Stipendien wurden im Mai vergeben. Für die ersten Stipendiaten Laura, Timo und Torben ist nun also Halbzeit. Und wir finden alle drei sind in dieser Zeit super gut voran gekommen!
Wenn Ihr Interesse am Gründungsstipendium SH habt, meldet Euch gern hier im ZfE. Wir beraten Euch und unterstützen Euch bei der Antragstellung.

Hier gibt es Informationen zum Start des Gründungsstipendiums und hier zu den Konditionen.

 

Aus Wissen Unternehmen machen

26.07.2016

In der neuen unizeit, welche überall auf dem Campus ausliegt, findet Ihr den Beitrag "Aus Wissen Unternehmen machen" von Herrn Prof. Walter. Lesenswert!

Auch das Land Schleswig-Holstein berichtet auf der Seite "Der echte Norden" über den Artikel.

Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein

25.07.2016

Schleswig-Holstein sucht innovative Geschäftsideen: „Habt Ihr als Wissenschaftler/in oder Unternehmer/in, als kreativer Geist und umsetzungsstarker Beförderer/in eine zukunftsweisende Idee, die als Grundlage innovativer Produkte und Dienstleistungen, Konzepte und Projekte dienen kann?“

Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, lädt Studierende, Mitarbeiter/innen, Professor/innen und Absolvent/innen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Schirmherr zur Teilnahme am mit insgesamt 12.500 € dotierten Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein 2016 ein.

Das ZfE berät und unterstützt alle Interessierten aus der CAU bei der Antragstellung! Also nutzt die Chance Eure Idee in Schleswig-Holstein bekannt zu machen! Einsendeschluss ist der 11.September 2016.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter http://www.seedfonds-sh.de 

International Online-Seminar zum Social Entrepreneurship

08.06.2016

Welt retten

"Ein kleines bisschen die Welt retten" im internationalen online Seminar für soziales Unternehmertum und die Kieler BWL rund um die Juniorprofessorin für Entrepreneurship ist dabei!

Für eine größere Auflösung bitte hier entlang.

my Boo - Bambusfahrräder aus Ghana

25.05.2016

myBoo

 

Seit kurzem können Sie die spannende Entstehungsgeschichte der Bambus-Räder vom Kieler Start-up "my Boo" erleben. Viel Spaß beim Video!

(Ein aktuellen Artikel über das Projekt finden Sie hier.)

Das ZfE zu Gast bei "kieler uni live"

25.05.2016

kieler uni live

Die wunderbare Welt der Wissenschaft wird bei der Kieler Woche lebendig, wenn es wieder heißt: kieler uni live. Vom 18. bis 26. Juni lädt die Christian-Albrechts-Univer­sität zu Kiel zu einem bunten Programm an die Kiellinie. Im „Hörsaal“ oder im Aktions- und Ausstellungszelt gibt es für Groß und Klein reichlich Gelegenheit zum Experi­mentieren, Zuhören und Mitmachen. 

Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie das Zentrum für Entrepreneurship am Sonntag, den 26.06.16 um 15 Uhr kennen, wenn Frau Dr. Anke Rasmus ihren Vortrag "Warum nicht ein eigenes Start-up gründen?" präsentieren wird. Wir freuen uns auf Sie!

Neues start-up friday Programm

06.04.2016

Das neue start-up friday Programm ist raus. Wir freuen uns, Euch in diesem Semester wieder eine bunte Mischung aus Referenten und Themen anbieten zu können.

Einen Rückblick auf den start-up friday im letzten Semester und was Teilnehmern daran besonders gefallen hat, lest Ihr hier.

Kieler Start-up-Talk - Gründer pitchen vor Wirtschaftsjunioren

22.02.2016

Kieler Start-up Talk Foto: Ulrich Metschies

Laura Cordes denkt groß. Die 28-Jährige spricht von einem Milliardenmarkt, sieht sich bereits als CEO eines innovativen, wachstumsstarken Unternehmens, das nicht nur modebewusste Geschäftsfrauen überzeugt, sondern auch Investoren: „Wir wollen der Online-Spezialist für Damen-Businessmode werden.
Gardoré heißt das Unternehmen, das Laura Cordes gemeinsam mit Partnern gründen will. Derzeit existiert unter diesem Namen eine Online-Beratung, die Frauen bei der Wahl des perfekten Business-Outfits unterstützt. Wie es nun weitergehen soll, dazu hat Laura Cordes konkrete Pläne. Sind die aber realistisch? Hier weiterlesen...

Neues Gründerstipendium aufgelegt

15.01.2016

Gründerstipendium

Seit Jahres­beginn steht Hochschulabsolventen mit guten Geschäftsideen und -konzepten erstmals wieder ein Gründungsstipendium zur Verfügung. Das mit zunächst einer Million Euro hinterlegte Programm stellte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Universität Lübeck, Prof. Dr. Thorsten M. Buzug, Dr. Anke Rasmus von der Kieler Christian Albrechts Universität sowie Prof. Dr. Dirk Ludewig von der Fachhochschule Flensburg vor. Mehr ...

Crowdfunding: Spenden für die gute Sache

12.01.2016

Anke_TV

Hier findet ihr einen netten TV-Beitrag zum Thema Crowdfunding bei uns in der Region. Unsere Leiterin des ZfEs, Dr. Anke Rasmus, gibt einen kurzen Überblick über die Funktionsweise vom Crowdfunding/-investing. Viel Spaß!

Entrepreneurs' Innovation Summer School

12.01.2016

EISS_Quadrat

Ab sofort können Sie sich für die EISS (=Entrepreneurs' Innovation Summer School) hier bewerben. Gesucht werden Wissenschaftler/Innen mit Geschäftsidee und Unternehmergeist.
Durch eine praxisrelevante Intensiv-Schulung und individuelles Coaching machen wir Sie fit für die Weiterentwicklung Ihrer Geschäftsidee.

Vom Hörsaal ins eigene Unternehmen!

07.12.2015

Informativer Artikel der IHK Schleswig-Holstein über die Angebote der CAU Kiel rund um das Thema Unternehmensgründungen.

Hier geht es zu dem Bericht, erschienen in der Dezember Ausgabe des Magazins "Wirtschaft zwischen Nord- und Ostsee".

Das ZfE ist jetzt auch bei Facebook online!

27.11.2015

Facebook-Titelbild

Ab sofort könnt ihr dem Zentrum für Entrepreneurship auch auf Facebook folgen! Unter diesem Link erfahrt ihr alles über aktuelle Veranstaltungen und wissenswertes über die Start-up Szene! Wir freuen uns, wenn ihr ein "Like" da lasst!

Schnexagon setzt sich beim Start-up Battle durch!

24.11.2015

Schnexagon_test

Nadine Sydow, ehemalige CAU Studentin und Gründerin von "Schnexagon", hat sich erfolgreich beim Start-up Battle "Get in the Ring" in Dortmund durchgesetzt. Gegen einen hochklassigen Gegner im "Schwergewicht" konnte sie die Jury von sich überzeugen und darf nun zum Nordeuropa-Battle nach London fahren. Herzlichen Glückwunsch!

Nach jahrelanger Forschung entdeckte die Biologin Sydow ein Material, an dem Schnecken nicht haften können. "Unser umweltverträglicher, wetterfester Lack lässt sich überall auf Blumentöpfe, Holz oder Steintreppen streichen und hält gefräßige Schnecken fern", so Sydow. Mit dieser Kampfansage an die Pestizidkonzerne geht es nun nach London - wir wünschen viel Glück!

Hier geht es zum gesamten Artikel im Handelsblatt.

Von der Idee zum Erfolg - 10 Tipps für Gründer

02.11.2015

NDR 1 Welle Nord berichtete in einer eigenen Start-up Serie über Gründungen aus Schleswig Holstein und hat dazu auch das ZfE befragt: "Nicht jede gute Idee wird automatisch ein wirtschaftlicher Erfolg: Wer ein Unternehmen gründen will, der sollte einige Regeln beachten. Denn oft scheitern Ideen daran, dass angehende Unternehmer nicht auf das richtige Team setzen, den Markt falsch einschätzen oder ihnen das Geld ausgeht."

Zehn Tipps, wie innovative Ideen zum Erfolg werden können, sind hier zu finden:

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Von-der-Idee-zum-Erfolg-Tipps-fuer-Gruender,startup118.html

Vorlesung Grundlagen des Entrepreneurship

02.11.2015

Im Wintersemester 2015/16 findet wieder die Vorlesung "Grundlagen des Entrepreneurship" statt, die sich an (fast) alle Gründungsinteressierte der Uni Kiel richtet.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.entrepreneurship.uni-kiel.de/de/lehre

14 gute Gründe ein eigenes Unternehmen zu gründen

05.10.2015

14 gute Gründe ein eigenes Unternehmen zu gründen, findest du hier.

Immer freitags geht's um Deine Idee - „start-up friday“ im Wintersemester

02.11.2015

Sie haben eine gute Geschäftsidee, aber keine Kenntnisse, wie man ein Start-up gründet? Das Zentrum für Entrepreneurship (ZfE) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und die IHK zu Kiel unterstützen gemeinsam regelmäßig gründungsinteressierte Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dreistündigen Workshops haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten die eigene Geschäftsidee zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Die Veranstaltungsreihe „start-up friday" beginnt wieder am morgigen Freitag, 23. Oktober. Hier weiterlesen...