Zentrum für Entrepreneurship

Rückblick Veranstaltungreihe Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen

26.07.2018

 

Über 20 Referentinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie mehr als 250 Teilnehmerinnen an fünf Terminen - Das ist die Bilanz unserer Vortragsreihe „Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!“, die wir vom ZfE gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein durchgeführt haben.

Zu Beginn der Reihe hatten wir den Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz eingeladen, um zu erfahren, was die Politik für mehr Gründerinnen in Schleswig-Holstein tun kann. Munter ging es in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Erk Westermann-Lammers (Vorsitzender des Vorstands der IB.SH), Prof. Karin Schwarz (Vizepräsidentin der CAU), Dr. Inez Linke (Oceanwell) und Dr. Anke Rasmus (ZfE, StartUpSH) weiter. Wunderbar moderiert von Eva Diederich vom NDR.

Die zweite Veranstaltung mit dem Thema „Karriereziel – Eigene Chefin?“ begann mit einer Einleitung durch Kirsten Mikkelsen (Europa Universität Flensburg). Danach folgte eine Diskussionsrunde an der außerdem Jenny Eilers (Fräulein Spitz), Nadine Sydow (Solvoluta/Schnexagon) und Dagmar Schneider (nandatec) teilnahmen.

Mit „Digitale Wirtschaft – Eine Chance für Gründerinnen?“ folgte bereits drei Wochen später die nächste Veranstaltung. Auch diese war wieder mit vielen hochkarätigen Referenten geschmückt. Kerstin Eisenschmidt (Eisenschmidt Consulting Crew GmbH), Lydia Bahn (assono GmbH), Nici Beckendorf (Digital Media Woman) und Prof. Dr. Doris Weßels (FH Kiel) begeisterten die Gäste mit ihren Ausführungen und ihrer Fachkenntnis.

Katrin Neef (HWB Unternehmensberatung GmbH), Franziska Leupelt (Druckhaus Leupelt), Janine Kordes (Kieler Seifen), Dr. Angelika Eule (Walterwerk Kiel GmbH) und Heike Bank (IHK Kiel) waren die Referentinnen zum Thema „Unternehmensnachfolge ist männlich – Muss das sein?“. Die Antwort lautete natürlich „Nein!“ und das konnten die zum Teil preisgekrönten Damen auf der Bühne unter Beweis stellen.

Auftaktveranstaltung

Bei allen Veranstaltungen konnten die Teilnehmerinnen interaktiv mitwirken. Wissen wollten wir bspw. was Frauen zum Gründen bewegt oder auch daran hindert.  Auf ausgelegten Karten konnten die Teilnehmerinnen folgende beiden Sätze beenden: „In Schleswig-Holstein würde es mehr Gründerinnen geben, wenn...“  und „Ich würde gründen, wenn…“. Die Antworten darauf sind für uns sehr hilfreich, um besser zu verstehen, was unsere potentiellen Gründerinnen umtreibt. So sprachen sich viele Frauen dafür aus, dass es mehr Vorbilder für junge Frauen geben muss. Weitere oft genannte Gründe waren, dass Ängste genommen werden müssen. Stattdessen muss man jungen Menschen Mut zusprechen, damit sie den Sprung in die Selbstständigkeit wagen. Vor allem Frauen müssten mutiger werden, so die Meinung vieler Teilnehmerinnen. Ebenfalls die fehlende Kinderbetreuung wurde häufig als Hürde genannt. Zudem müssten bestehende Hilfsangebote und Netzwerke bekannter werden. Diesen Aspekt haben wir noch einmal gesondert bei unserer Abschlussveranstaltung aufgegriffen. Auf die zweite Frage „ich würde gründen, wenn…“ hatten viele Teilnehmerinnen geantwortet, dass sie sich mehr eigenen Mut, aber auch finanzielle und ideelle Unterstützung sowie stärkere Absicherung wünschen würden.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildete das Thema Networking und Mentoring. Nach der Vorstellung von Mentoringprogrammen und Wettbewerben gab es die Möglichkeit bei Getränken und Brezeln selbst zu netzwerken. Ausstellerinnen boten darüber hinaus die Möglichkeit verschiedene Netzwerke kennenzulernen. Bericht der SHZ

Gründerinnen Netzwerken

Für uns war „Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!“ eine gelungene Veranstaltungsreihe mit über aus interessanten Referentinnen und Gästen. Wir haben Einblicke in die verschiedenen Bedürfnisse von potentiellen Gründerinnen bekommen, die wir nun noch einmal gesondert auswerten wollen.

Wir bedanken uns für eine hervorragende Zusammenarbeit mit der IB.SH und hier insbesondere den Förderlotsinnen! Unser Dank gilt ebenfalls den vielen Referentinnen, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben!