Nachrichten

Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen! „Erkennen, wofür man brennt und dann machen!“

15.04.2018

Erkennen, wofür man brennt und dann machen! 

„Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!“ heißt die Veranstaltungsreihe, die am Montag, den 09. April 2018 eröffnet wurde. Das Zentrum für Entrepreneurship (ZfE) der Christian-Albrechts-Universität Kiel (CAU) und die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) widmen sich das ganze Semester über diesem spannenden Thema. Zum Start der Reihe verfolgten über 70 Personen die Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Fehlen Schleswig-Holstein Gründerinnen?”. Zur Podiumsdiskussion geladen waren Vertreter/innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Gleich zu Beginn des Abends herrschte ein reger Austausch bei Canapés und Getränken im Foyer des Wissenschaftszentrums in Kiel. Das Get-together war der perfekte Start für alle, sich untereinander besser kennenzulernen und die ersten Gedanken auszutauschen. Die von allen genutzten, selbst gemachten, Namensschilder lockerten die Atmosphäre auf und erleichterten die Kontaktsuche.

Prof. Dr. Schwarz

Danach verlagerte sich das Geschehen in den großen Konferenzraum. Dort wurden die Gäste von der NDR-Moderatorin Eva Diederich schwungvoll durch den Abend geführt. Nach den ersten einleitenden Worten der Vizepräsidentin der CAU, Prof. Dr. Karin Schwarz, folgte ein flammender Appell für Gründungen durch Frauen von Herrn Westermann-Lammers, dem Vorsitzenden des Vorstands der IB.SH. Danach fesselte der Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz das versammelte Auditorium mit seiner lebhaften Rede für Unternehmertum. Er reklamierte, dass ein Anteil von 7,3% an Unternehmerinnen in Schleswig-Holstein nicht bereits automatisch Erfolg bedeutet, nur weil viele andere Bundesländer noch weniger Unternehmerinnen haben. 

Wirtschaftsminister Buchholz

Anschließend folgte eine offene Diskussionsrunde, bei der neben den bereits genannten Persönlichkeiten zusätzliche Fachkompetenz durch Dr. Inez Linke (Gründerin und Gewinnerin des IB.SH Gründerinnenpreises 2017) und Dr. Anke Rasmus (Leiterin des Zentrums für Entrepreneurship CAU Kiel, Vereinsvorstand StartUp SH) und auf dem Podium vertreten war. Die geballte Lust und Kraft der Podiumsteilnehmer das Thema dynamisch anzugehen, zeigte sich direkt dadurch, dass niemand träge sitzen wollte, sondern alle lieber stehend diskutierten. So entstand eine lebhafte Diskussion, bei der viele verschiedene Meinungen ausgetauscht und Thesen entwickelt wurden, wie es um das Gründerinnenland Schleswig-Holstein steht. 

Einig waren sich die Podiumsteilnehmer darüber, dass Gründerinnen, aber auch Gründer Vorbilder brauchen. Dr. Anke Rasmus, verwies auf den im Sommer letzten Jahres gegründeten Verein StartUp SH, der sich u.a. zum Ziel gesetzt hat, dem Thema Gründen mehr Öffentlichkeit zu geben, damit sich eben nicht Frauen oder Männer als Exoten sehen, wenn sie diesen Weg für sich wählen.

Einigkeit bestand auch darüber, dass Gründung keine Frage des Geschlechtes sein darf. Wir brauchen in Schleswig-Holstein mehr Unternehmensgründungen, egal von welchem Geschlecht. Wirtschaftsminister Buchholz forderte ein gesellschaftliches Umdenken im Bereich Gründung. Auch ein Scheitern sollte erlaubt sein und einem nicht als Makel immer vorgehalten werden. Zudem solle eine Gewinnorientierung bei der Unternehmensgründung nicht verwerflich sein, da sie oft genug für vielerlei Aktivitäten Antrieb ist, auch für das Hervorbringen von Innovationen. 
Frau Prof. Schwarz sprach ihre eigene unternehmerische Karriere und den holprigen Unternehmensstart im universitären Umfeld an. Heute pflegen Hochschulen jedoch bereits einen vertrauteren Umgang mit dem Thema, was nicht zu Letzt auch den vielen Gründungslehrstühlen und Gründerzentren, welche an fast jeder Hochschule zu finden sind, geschuldet ist. 

Eva Diederich moderierte den Abend kenntnisreich und unterhaltsam. Sie hakte oft nach. Phrasen waren nicht gefragt. Denn nur konkrete Beispiele, Thesen und Ideen bringen das fachkundige Publikum weiter. Vor allem auch die Gründerin Dr. Inez Linke überzeugte in der Diskussion durch ihre Gründungsgeschichte und die Erkenntnisse daraus. Man müsse das Thema Gründung bereits in der Schule ansprechen und dabei zeigen, dass es Spaß macht. Diesem Wunsch schlossen sich alle an. Dr. Anke Rasmus ging noch einen Schritt weiter und forderte, dass bereits in der Lehrerausbildung unternehmerische Themen aufgenommen werden müssen, um später an Schulen eine gewisse Anschlussfähigkeit an Gründungsprojekten zu haben.

v.l.n.r. Dr. Anke Rasmus, Dr. Erk Westermann-Lammers, Prof. Dr. Karin Schwarz, Dr. Inez Linke, Dr. Bernd Buchholz, Eva Diederich

v.l.n.r. Dr. Anke Rasmus, Erk Westermann-Lammers, Prof. Dr. Karin Schwarz, Dr. Inez Linke, Dr. Bernd Buchholz, Eva Diederich

(Quelle: ZfE)

Erk Westermann-Lammers mahnte die Politik, nicht so viele bürokratische Hürden auf Gründerinnen und Gründer zu übertragen. Das würde die Menschen vom Gründen abhalten. Zudem gab er den Studentinnen einen Rat. Sie schreiben zwar oft die besseren Noten, würden sich jedoch auch in Bezug auf das spätere Berufsleben viel weniger vernetzen als ihre männlichen Kommilitonen.  Minister Buchholz, der übrigens an der CAU am Institut für m Institut für Umweltschutz-, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht promoviert hat, berichtete von seiner Zeit als Vorstand beim Verlagshaus Gruner und Jahr und seinen Erfahrungen Kolleginnen. Sein Tenor, Familie und Karriere schließen sich nicht aus. Sie müssen Hand in Hand gehen!

Es folgte ein Aufruf von Dr. Inez Linke an das gründungsaffine Publikum. Man solle erkennen, wofür man brennt. Überlegen, was man wirklich machen will? Und dann machen! Einfach machen. Dem schließen wir uns an! Wir finden, das war ein toller Auftakt und bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere auch den Förderlotsen der IB.SH, die mit uns gemeinsam diese Veranstaltung organisieren.


Weiter geht es am Montag, den 07. Mai 2018 im Audimax A, der Uni Kiel mit dem Thema „Karriereziel – Eigene Chefin?“. Hierzu haben wir wieder spannende Persönlichkeiten eingeladen, die von ihren Erfahrungen mit der beruflichen Selbstständigkeit berichten werden.


 

Digital Challenge

15.03.2018

Das Zentrum für Entrepreneurship und die Dicide GmbH, ein Unternehmen der Vater-Gruppe, veranstalten gemeinsam in diesem Sommersemester die "Digital Challenge". Studierende der Kieler Hochschulen haben die Chance, aktuelle Problemstellungen von regionalen Unternehmen, in diesem Fall die Bäckerei Günther und die Heinrich Karstens Bauunternehmung, zu bearbeiten. Innerhalb einer Woche (16.-21. April 2018) werden neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt.

Bewerbungen von Studierenden sind noch bis zum 25. März 2018 möglich. Alle Informationen dazu hier.

CAU EXIST Gründerteam "µ-Standards" entwickelt neue Referenzmaterialien für die Feststoffanalytik

15.03.2018

Auf die Feinheit kommt es an

Wie stark Pflanzen durch kontaminierte Böden belastet werden, was der Meeresgrund über vergangene Klimaperioden verrät oder wieviel Ertrag eine Erzmine in Zukunft liefern könnte – oft kann eine Analyse der chemischen Zusammensetzung von Mineralen und Gesteinen wichtige Informationen liefern. Für genaue Ergebnisse braucht es nicht nur hochwertige Messgeräte, sondern auch erstklassige Referenzmaterialien, um die Instrumente exakt einstellen zu können. Ein junges Team aus den Geo- und Materialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat ein Verfahren für besonders homogene und reine Referenzmaterialien zur chemischen Analyse von Feststoffen entwickelt. Mithilfe eines EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Höhe von 120.000 Euro wollen die Studierenden und Alumni ihre Idee jetzt in einer eigenen Firma umsetzen.

Bild (v.l.n.r.): Simon Nordstad, Christina Wittke, Leewe Schöberg

Die gesamte Pressemitteilung gibt's hier.

Wirtschaftsminister und „StartUP SH“ vereinbaren engeren Schulterschluss

15.03.2018

Seit an Seit für eine lebendige Gründerszene (v.l.n.r.): Holger Fischer und Dr. Anke Rasmus vom Verein StartUP SH mit Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz

Aus der Pressemitteilung der Wirtschaftsministeriums: Um den Gründergeist in Schleswig-Holstein weiter anzustacheln haben die Landesregierung und der vor knapp einem Jahr gegründete Verein „StartUP Schleswig-Holstein e.V.“ einen engen Schulterschluss vereinbart: „Uns ist es gemeinsam wichtig, dass Gründerinnen und Gründer in der Öffentlichkeit – oder zuweilen auch bei manchen Banken – nicht als ,Exoten‘, sondern als lebenswichiger Bestandteil einer modernen Volkswirtschaft wahrgenommen werden“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz heute nach einem Treffen mit Vereinschefin Dr. Anke Rasmus (Uni Kiel) und ihrem Kollegen Holger Fischer (Geschäftsführer BioMedTec Management GmbH an der Uni Lübeck). „Ein wichtiger Baustein dabei wird sein, dass auch Forschung und Lehre an unseren Hochschulen das Thema Gründungen künftig etwas stärker gewichten“, sagte Buchholz.

Die gesamten Pressemitteilung, inkl. Video-Statement gibt's hier.

 

Artikel in der aktuellen "unizeit" - Gut gründen

23.10.2017

In der aktuellen Ausgabe der "unizeit" Nr. 92 findet Ihr einen Artikel über das ZfE

"Wer eine starke Geschäftsidee hat, aber nicht weiß, wie man diese umsetzt, findet Hilfe bei Dr. Anke Rasmus. Sie leitet das Zentrum für Entrepreneurship an der Kieler Uni und macht dort aus Gründungsgeist funktionierende Unternehmen."

Hier geht's zum vollständigen Artikel.

Große Abschlussveranstaltung von "Kiel, be innovative!"

02.02.2017

Am 01.02.2017 ging die siebenteilige Vortragsreihe "Kiel, be innovative!" mit der Veranstaltung "Gründergarage Deutschland: Christian Lindner im Gespräch mit Burton Lee" fulminant zu Ende. Über 800 Gäste waren in den bis auf den letzten Platz gefüllten Frederik-Paulsen-Hörsaal der Uni  Kiel gekommen, um von Burton Lee zu erfahren, wie man in der renommierten Stanford University über Deutschland und Europa in Bezug auf Innovation und Digitalisierung denkt. Das Publikum bestehend aus Schülern, Studierenden, Wissenschaftlern und Unternehmern war ebenso interessiert daran von Christian Lindner die Antworten der Politik auf die kommenden Herausforderungen zu hören. Die Thesen von Burton Lee, wie "die Kultur in Deutschland erinnert eher an Granit wobei die im Silicon Valley mehr Sand und Beach ähnelt" luden zur regen Diskussion ein.

Einen Punkt verstehen wir als Aufforderung und Ziel: "Ermutigt mehr junge Menschen im Studium, selbst ein Unternehmen zu gründen". Aber gern!

Einen Überblick über die gesamte Veranstaltungsreihe gibt's hier.

Presse:

"Deutschland braucht Stempelverbot" (Kieler Nachrichten, 03.02.2017)

Wir haben die gesamte Veranstaltung aufgezeichnet. Das Video finden Sie hier.

 

KN Artikel: "Vier Gründer, die richtig Mut machen"

21.01.2017

In der 6. Veranstaltung unserer Reihe "Kiel, be innovative!" haben wir mit Kieler Gründern gesprochen. Mit dabei waren Tim Staufenberger von der Kieler Meeresfarm, Frederik Rimpf von Fischalarm, Nadine Sydow von Schnexagon und Daniel Gieseler von der Fischbar. Also "Schnecken, Muscheln, Fisch - Kieler Gründerstories".

Erfahren haben wir, dass der Weg zum erfolgreichen Produkt häufig steinig, lang und wenig klar ist. Hier sind Durchhaltevermögen, Leidenschaft, Mut und Spaß am Machen gefragt. Davon haben die vier Gründer reichlich und sie machen Mut, diesen Weg trotzdem zu gehen.

Einen ausführlichen Artikel dazu gab es in den Kieler Nachrichten "Vier Gründer, die richtig Mut machen"

Vom Projekt zur echten Firma: Die runpat GmbH ist in Gründung

27.06.2013

Der Marktstart im Sommer rückt immer näher und die erste Jahreshälfte neigt sich bereits dem Ende. Grund genug die nächsten Schritte in der Vorbereitung zu gehen und ein wenig erwachsener zu werden. Nach zweieinhalb Jahren spannender Projektphase sind wir am vergangenen Donnerstag (20.06.2013) zum Notar gegangen und haben die Gründung der runpat GmbH auf den Weg gebracht. Wir freuen uns sehr!

runpat_GruendungFörmlich und schick – hiermit ist die runpat GmbH in Gründung


Neben den Formalien sind wir natürlich auch weiter stark in der Weiterentwicklung unseres Angebots und Gewinnung von weiteren (Lead-) Kunden aktiv. Dazu kommt jetzt auch die Umsetzung eines kleinen Onlineshops, mit dem bald jeder Lizenzen der runpat Software bequem und einfach kaufen kann. 


Im Zuge der Anpassungen unserer Webseite und Vorbereitungen von PR-Maßnahmen, werden die Inhalte dieses Gründerblogs zukünftig auch direkt auf www.runpat.com zu finden sein. Wir werden dann auch noch regelmäßiger über News und aktuelle Geschehnisse berichten. Schaut zu diesem Zweck auch gerne bei uns auf Facebook (www.facebook.com/developingrunpat) und bleibt über die neusten Funktionen unserer Software informiert. 

runpat zeigt Einsatz und stellt sich den Fragen der Studierenden

22.05.2013

Wie im letzten Blogeintrag angekündigt, waren wir am 08.05.2013 am Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Kiel zu Gast und haben dort im Modul „Projekt StartUp“ einen Workshop mit den Studenten und den Professoren Frau Dr. Weßels und Herrn Dr. Langholz durchgeführt. Nach einem kurzen Einführungsvortrag ging es für die Teams direkt an die Modellierung Ihrer Geschäftsideen, zu denen sie sich bereits am vorherigen Wochenende im Innovationcamp zusammengefunden hatten.

runpat_innocamp1Studenten der Fachhochschule Kiel entwickeln gemeinsam Ihre Ideen zu Geschäftsmodellen mit runpat

Nach ungefähr zwei Stunden intensiver Arbeit und Diskussion in den Teams wurden die jeweiligen Geschäftsmodelle vor dem gesamten Kurs in maximal fünfminütigen Präsentationen (Pitch) vorgestellt.

runpat_innocamp2Zwei Vertreter eines Teams stellen im abgedunkelten Arbeitsraum Ihre Idee am Geschäftsmodell mit runpat vor

Das Feedback der Studierenden zum Umgang mit unserer Software und Ansatz einer grafischen Notation zur vereinheitlichen Abbildung von Geschäftsmodellen war sehr positiv. Natürlich gibt es hier und da noch kleine Schwachstellen in der Anwendung, die offen angesprochen wurden. Diese Anmerkungen haben wir besonders gerne aufgenommen und bereits erste Anpassungen in der Software auf den Weg gebracht. Recht herzlichen Dank für die sehr engagierte Mitarbeit und die freundliche Stimmung während des gesamten Workshops. Wir kommen gerne wieder.

Ein paar Tage später rief es wieder vom anderen Ufer der Förde - die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel lud am 16.05.2013 zu Kontaktmesse contacts. runpat war an diesem Tag zu Gast auf dem Stand von starterkitchen.de und stellte sich den Fragen der Studierenden. Insgesamt eine schöne Veranstaltung für alle Beteiligten, bei der wir viele Fragen beantworten und keine eigenen Flyer mehr mit zurück nehmen konnten. Vielen Dank an die Organisatoren und das Team von starterkitchen.de.

Das runpat Team ist stark unterwegs: Erster Messestand und Vortrag an der FH Kiel

08.05.2013

Wir mögen unser Büro in Kiel, aber manchmal ist es doch schön rauszukommen und seine Arbeit vorzustellen. Am 23.04.2013 war ein großer Tag für runpat. Auf Einladung vom Projektträger des EXIST-Gründerstipendiums ging es für uns nach Berlin zum Kongress und Messe Junge IKT-Wirtschaft (http://www.kongress-junge-ikt.de/). Am Vorabend richteten wir als einer der ersten Aussteller unseren kleinen aber feinen Messestand mit Postern und Flyern ein. Ja, wir haben uns gefreut, wie das Bild zeigt.

runpat_messeTimur und Holger am ersten (eigenen) Messestand von runpat auf der Messe Junge IKT-Wirtschaft in Berlin

Am Messetag selbst hatten wir viele interessante Gespräche und bekamen durchweg positives Feedback zu unserem Ansatz aus Business Modeling Notation und passender Software zur Geschäftsmodellentwicklung. Wir freuen uns schon auf die ersten Kunden, wenn wir im Sommer richtig an den Start gehen – der Zuspruch und das Potenzial sind nachweißlich vorhanden. Das zeigten zudem die Reaktionen auf die Business Modeling Notation (zu sehen auf dem Poster im Fotohintergrund), die wir an diesem Messetag offiziell veröffentlicht haben. Das Poster (PDF) steht unter der „Creative Commons Lizenz“ als Download  auf                                                                            www.businessmodelingnotation.com zur Verfügung.

Aber nicht nur Berlin ist immer eine Reise wert - auch hier in Kiel sind wir gerne aktiv. Am 29.04.2013 hatte uns die Fachhochschule Kiel eingeladen das Start-up runpat vorzustellen. Vor etwa 100 interessierten Studierenden haben Holger und Roland dann eine gute Stunde den bisherigen Projektverlauf und die aktuelle Softwareversion von runpat vorgestellt. Unsere DigiCam hatte zwar nicht ihren besten Tag, aber das Auditorium und wir hatten viel Spaß.

runpat_vortragfhRoland stellt das Start-up runpat in der Veranstaltungsreihe „Kiek in de Kök“ an der Fachhochschule Kiel vor.

Vielleicht sehen wir sogar einige Gesichter am 08.05.2013 an der Fachhochschule wieder, wenn wir im Modul „Projekt StartUp“ einen Business Modeling Workshop mit runpat und 25 Studierenden machen. Wir freuen uns drauf!

Last but not least sei natürlich noch erwähnt, dass wir am 03.05.2013 unseren zweiten studentischen Praktikanten von der CAU bei uns begrüßen durften. Wir erfahren damit nicht nur eine neue Dynamik im Team, sondern erhalten auch Unterstützung bei vielen kleinen Aufgaben aus fast allen Fachbereichen, die runpat Stück für Stück besser machen. Also, wieder einmal auf gute Zusammenarbeit, Herr Kollege.

runpat entwickelt sich schneller als geplant und hat Zuwachs bekommen

11.04.2013

Seit der Veröffentlichung der kostenlosen runpat Alpha im Februar diesen Jahres, hat die Entwicklung unserer Software sehr gute Fortschritte gemacht. Dank der zahlreichen Feedbacks unserer Nutzer konnten wir runpat zielgerichtet um nachgefragte Funktionen erweitern und die Bedienbarkeit verbessern. Diesen Weg gehen wir weiter und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Entwicklungsschritte.

Wir bekommen nicht nur gutes Feedback, sondern haben auch schon unsere Zielgröße für die Anzahl von registrierten (Test-) Nutzern überschritten. Aus diesem Grund haben wir nun planmäßig den Zugang zur Registrierung für neue Teilnehmer abgeschaltet, damit wir weiterhin mit unseren vorhandenen Nutzern den direkten Austausch sicherstellen können. Aus der sogenannten „Public Alpha“ wird somit eine „Closed Alpha“. Aber vielleicht gibt es zukünftig den einen oder anderen Gutscheincode, um runpat doch noch kostenlos nutzen können. Unsere Seiten im Netz werden euch darüber informieren.

Es geht aber nicht nur fachlich voran, sondern auch personell können wir etwas Neues vermelden. Am Montag (08.04.2013) durften wir unseren ersten studentischen Praktikanten von der CAU Kiel begrüßen. Der gute Mann verstärkt nicht nur unser Team, sondern wird selbständig ein eigenes Webprojekt in HTML5 und JavaScript bei uns realisieren. Auf gute und erfolgreiche Zusammenarbeit, Herr Kollege!

Apropos Arbeit, wie sieht so ein Arbeitsergebnis bzw. ein Geschäftsmodell mit runpat eigentlich aktuell aus? Das zeigen wir euch natürlich gerne und haben hierfür eine grundlegende Beispielansicht erstellt.

runpat_Beispielansicht_GeschaeftsmodellBeispielhafte Ansicht eines modellierten Geschäftsmodells mit runpat inkl. Farbkonzept als Legende - Download hier

Die grafische Abbildung  von Geschäftsmodellen erfolgt mit runpat durch Verwendung einer Notation, der Business Modeling Notation (BMN), die wir auf Basis von verschiedenen Methoden neu entwickelt haben. Das Leistungsspektrum von runpat geht aber noch weit darüber hinaus. In der Software stehen viele weitere Funktionen und Methoden zur Verfügung, mit denen die grafischen Modelle durch zusätzliche Informationen angereichert und erste betriebswirtschaftliche Berechnungen durchgeführt werden können. Die gesamten Modellinhalte lassen sich auch bereits in eine Vorlage für einen Businessplan exportieren. So kann jeder mit etwas nachträglicher Bearbeitung schnell und einfach aus seiner Geschäftsidee einen strukturierten Businessplan erstellen und sein Vorhaben weiter auf den Weg bringen.

Kostenlose Business Model Workshops mit runpat

03.04.2013

Bereits im Jahr 2012 haben wir erste Workshops mit unserer Pre-Alpha-Version von runpat mit Studenten und anderen Interessenten durchgeführt. Dieses bewährte Konzept greifen wir jetzt wieder auf und bieten seit dem 13.03.2013 regelmäßig alle 14 Tage kostenlose Business Model Workshops bei uns im Büro in der Sachaustr. 4 (24114 Kiel) an.

Jeder, der Lust und eine Geschäftsidee im Hinterkopf hat, ist herzlich eingeladen bei uns sein Geschäftsmodell mit runpat zu entwickeln und sich in entspannter Atmosphäre darüber mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen. Und wer noch keine Idee aber Interesse am Thema hat, ist natürlich auch willkommen – wir finden schon eine passende Beispielidee, die man modellieren kann.

 runpat_bmwKonzentrierte Teilnehmer an der Ausarbeitung Ihrer Geschäftsmodelle – Holger und Timur stehen als Mentoren zur Seite

Infos zum Ablauf: Die Workshops finden alle 14 Tage mittwochs  (abweichende Tage möglich) von 18.00 – 21.00 Uhr bei uns im Büro in der Sachaustr. 4 (24114 Kiel) statt. Wir begrüßen zu jedem Termin 4-6 Teilnehmer (maximal 3 Teams mit bis zu zwei Teammitgliedern). Die Anmeldung erfolgt vorab einfach per E-Mail an                           (Betreff: BM Workshop) mit eurem Namen und dem Datum eures Wunschtermins. Wir melden euch dann eine Bestätigung oder einen alternativen Termin zurück.

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung geht es gleich mit der Entwicklung der jeweiligen Geschäftsmodelle ans Werk. Dabei betreuen wir (Roland, Timur, Holger) jeweils ein Team und stehen für Fragen sowie Feedbacks den ganzen Workshop über zur Verfügung.

Die nächsten drei Termine stehen mit dem 27.03., 10.04. und 25.04.2013 auch schon fest. Weitere Termine werden zukünftig auf unserer Website www.runpat.com und bei facebook bekanntgegeben. Weitere Fotos und Feedbacks findet ihr zu den Veranstaltungen auch bei facebook unter http://www.facebook.com/developingrunpat. Wir freuen uns auf spannende Workshops mit euch.

runpat startet erste Testphase mit der Alpha-Version

03.04.2013

Wir haben’s geschafft! Die erste Version von runpat ist gestern (06.02.2013) zum Ausprobieren und Testen online gegangen. Ab sofort können sich Interessierte rund um das Thema Entwicklung und Modellierung von Geschäftsmodellen auf                                www.runpat.com nicht nur für die Alpha registrieren - das war ja schon vorab möglich -, sondern auch unseren Ansatz und die Software in Augenschein nehmen. Der Zugang zur Registrierung und Teilnahme an unserer Alpha wird allerdings nur noch kurze Zeit öffentlich sein. Wer also noch einen freien Platz ergattern möchte, darf sich gerne zeitnah registrieren und kann dann sofort loslegen.

runpat_alphaAnmeldemaske von runpat - alpha.runpat.com

Zum Start der jetzt anlaufenden Testphase haben wir uns auf die Modellierungs- funktionen konzentriert. Wir werden aber ab jetzt jede Woche weitere Updates und Funktionalitäten in die Anwendung integrieren und somit das Leistungsspektrum Stück für Stück erweitern. Dabei nehmen unsere (Test-) Nutzer eine entscheidende Rolle ein. Das Nutzer-Feedback fließt direkt in unseren Entwicklungsprozess mit ein und sorgt somit für eine nutzerorientierte Produkterstellung. Also: Mitmachen und Feedback geben - wir entwickeln für euch!

Im Gegensatz zum alten Prototyp (einige an der CAU haben damit schon einmal gearbeitet), haben wir das Anwendungsdesign hinsichtlich der Bedienerfreundlichkeit überarbeitet und ein komplett neues  Symbolset für die Modellierung entwickelt. Der maritime Standort Kiel hat uns dabei etwas inspiriert. Wir sind gespannt auf eure Rückmeldungen und wünschen viel Spaß beim Ausprobieren von runpat.

Nachtrag: Vorstellung von spannenden Projekten bei runpat für Studenten der CAU

03.04.2013

In einem Start-up gibt es immer unzählige Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen – und das am besten gleichzeitig. Bei runpat geht es uns nicht anders. Inspiriert von der eigenen Studienvergangenheit machen wir uns frühzeitig Gedanken, wie man anderen Studenten spannende Aufgaben anbieten und somit die Theorie aus der Hochschule mit der Praxis im Unternehmen verbinden kann.

Am 17.01.2013 haben wir dann zum ersten Mal, mit Unterstützung von Herrn Prof. Dr. Speck (Leiter der Arbeitsgruppe „Angewandte Informatik“ am Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), innerhalb von zwei Modulveranstaltungen unterschiedliche Projekte vorgestellt, die wir gerne an interessierte Studenten vergeben möchten.

runpat_vortragRoland und Timur präsentieren die Projekte vor den Studenten an der CAU

Vorgestellt wurden insgesamt drei Projekte, die im Rahmen der Zusammenarbeit mit der CAU Kiel von Studenten umgesetzt werden können. Nachfolgend ein Kurzüberblick über die Projekte:

  • Projekt 1: runpat Gestensteuerung mit Microsoft Kinect
  • Projekt 2: runpat Viewer (1) - Plattformunabhängiges Website-Modul auf Basis von HTML5
  • Projekt 3: runpat Viewer (2) - iOS App für iPhone und/oder iPad

Nach ersten Fragen aus dem Auditorium, kamen wir dann im Anschluss an die jeweilige Veranstaltung schnell mit den Studierenden ins direkte Gespräch und konnten weitere offene Punkte klären. Die mitgebrachten Projektflyer waren schnell vergriffen und erste Interessenten haben sich direkt auf einzelne Projekte persönlich oder per E-Mail bei uns beworben. Ein voller Erfolg – hat uns viel Spaß gemacht!

Workshop durchgeführt und Anmeldung zur Alpha gestartet

03.04.2013

Am 05.12.2012 haben uns einige Studenten der CAU im Büro besucht, um ihre Geschäftsideen aus der Vorlesung „Betriebliche Standardsoftware“ zu modellieren. Nach einer kurzen Begrüßung durch Holger und einer Mini-Einführung ins Thema Business Models von Timur, ging es gleich zur Sache beim Ideen-Pitch der beiden Gruppen. Dabei wurden uns zwei super Konzepte präsentiert, auch wenn der Pitch für die Teilnehmer sehr spontan und ungewohnt war. Die anschließende Diskussion und Vertiefung anhand unserer toolbasierten Checkliste brachten interessante Details und neue Fragen hervor, die in der vorherigen Konzeptausarbeitung noch gar nicht in Betracht gezogen wurden.


Nach dem ersten Teil der Veranstaltung, der schon für erheblichen Schwund in Holgers Süßigkeiten Glas gesorgt hatte, ging es weiter mit der Vorstellung des eigentlichen Tools für die Erstellung der Geschäftsmodelle aka runpats. Timur versorgte alle Anwesenden mit den Details des Modells und Holger präsentierte den Weg vom leeren Blatt zum fertigen Modell.

runpat_workshop1Holger weist den Weg am Beispielmodell

Ausgestattet mit den notwendigen Grundlagen, ging es für die zwei Gruppen an die Rechner, um ihre Idee zu modellieren. Es gab viele Fragen, viele Antworten, anfängliche Probleme und schnelle Lösungen. Nach ca. einer Stunde waren die Modelle komplett, komplexe Ideen auf das Relevante geschrumpft und in dem einen oder anderen Gesicht sah man ein „Aha“-Erlebnis. Nach einem Feedback zu den Modellen ging es für die Studenten daran, runpat zu bewerten. Das durchaus positive Feedback zum Tool und Ablauf der Veranstaltung hat uns sehr gefreut und uns in unserem Ansatz bestärkt. Natürlich wurden auch negative Dinge angesprochen und Wünsche zum Tool geäußert. Und genau dieses Feedback ist eigentlich noch viel wertvoller für uns, damit wir runpat besser machen können.


runpat_workshop2Konzentriertes Arbeiten an den Ideen mit runpat

Alles in allem war es eine tolle Veranstaltung, die uns sehr viel Spaß gemacht hat! Wir freuen uns schon auf die nächste Runde, bei der wir weiteren Interessenten unseren Ansatz näher bringen und dabei helfen können, Ideen in Geschäftsmodelle bzw. runpats zu überführen.


Wer sich auch außerhalb eines Workshops runpat einmal näher ansehen möchte, bekommt dazu bald Gelegenheit. Im Februar 2013 startet die Testphase für die runpat Alpha. Die Anmeldung dafür ist bereits über unsere Homepage www.runpat.com möglich. Also, schnappt euch ein Ticket!


Im Hinblick auf die anstehenden Feiertage wünscht das runpat Team ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2013.

Team runpat startet mit EXIST-Gründerstipendium

03.04.2013

Am 01.11.2012 fiel der offizielle Startschuss für das EXIST-Gründerstipendium für die drei Gründer Roland Beutel, Timur Ercan und Holger Gerken vom Team runpat. Unterstützt von ihrem Mentor Prof. Dr. Speck und der ZfE-Beraterin Gabriele Buda kann endlich die Arbeit aufgenommen und runpat weiterentwickelt werden.

Doch wer sind die Drei und was machen sie genau?

Roland Beutel, Diplom-Wirtschaftsinformatiker (BA), ist verantwortlich für die Bereiche Marketing und Vertrieb. Außerdem ist er ein Freund von Prozessen und des Qualitätsmanagements.

Timur Ercan, Master of Science in Wirtschaftsinformatik, ist der kreative Kopf und hauptamtliche Programmierer des Teams. Wenn er sich nicht gerade neue Features ausdenkt, ist er meist nur im Programmiertunnel anzutreffen.

Holger Gerken, Diplom-Kaufmann mit Informatikeinschlag, kümmert sich um alles was mit klassischer BWL zu tun hat. Rechnungswesen, Finanzen, interne Organisation und regelmäßiges Programmtesten sind seine Aufgaben.

 

Gruppenfoto

 Das runpat-Team: Roland, Timur und Holger (v.l.n.r.)

 

Und was ist runpat jetzt?

runpat ist unsere webbasierte Softwarelösung für die Entwicklung, Abbildung und das Management von Geschäftsmodellen. Ihr wollt mehr wissen? Dann besucht regelmäßig unsere Webseite www.runpat.com und bleibt diesem Blog treu. Wir werden euch auf dem Laufenden halten!

Newsletter #7

19.02.2018

Wie lernt man zu gründen? Ist das überhaupt erlernbar? Und welche Möglichkeiten gibt es an der CAU, sich Gründungs-Know-How anzueignen?
Neben diesem Thema gibt es weitere spannende Beiträge für Euch im aktuellen ZfE-Newsletter:  Newsletter #7

  1. Gründungslehre
  2. Digital Challenge
  3. Die Startup-Szene sucht Dich!
  4. Startup Community
  5. Hinter den Kulissen: Unsere Startups und ihre Büros
  6. Storytelling für Startups
  7. Veranstaltungsplan 

 

 

ZfE - Newsletter #5

25.11.2017

Warum Duzen wir? Wie sieht es bei Rankwerk hinter den Kulissen aus? Und was ist eigentlich die Digital Challenge?

Das und mehr lest Ihr in unserem ZfE - Newsletter #5

Viel Spaß!

digital challenge

BasicButler erhält das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein

20.03.2017

Herzlichen Glückwunsch! Das Team von BasicButler hat das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein für ihre Idee eines Online Personal Shopping Service Angebots für Herren-Unterwäsche erhalten.

Informationen zum Gründungsstipendium Schleswig-Holstein gibt's hier.

Bei Interesse an dieser Gründungsförderung sprecht gern das ZfE-Team an!

ZfE Newsletter #6 Jahresrückblick

21.12.2017

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Bevor wir uns dem alljährlichen Weihnachtstrubel stellen, möchten wir gemeinsam mit Euch das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Von diversen Veranstaltungen, über Gründungsberatungen bis hin zur Förderung unserer Gründerinnen und Gründer - ein vielseitiges Tätigkeitsspektrum haben wir in 2017 realisiert. Anhand der Key Assets des ZfE möchten wir mit Euch eine kleine Reise durch das vergangene Jahr machen: ZfE Newsletter #6 | Jahresrücklblick

 

Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!

15.03.2018

Deutschland braucht innovative zukunftsfähige Unternehmen, gegründet von mutigen jungen Menschen. Dabei wird nur jedes dritte Unternehmen von einer Frau geführt und auch gegründet. Wir wollen jedoch nicht auf die Ideen, die Kreativität, die Leidenschaft und das Engagement von Studentinnen, Absolventinnen und Wissenschaftlerinnen – einfach von Frauen - verzichten. Schleswig-Holstein braucht Euch – liebe Gründerinnen!

Wir – die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) als Förderbank des Landes Schleswig-Holstein und Regionalvertretung der bundesweiten gründerinnenagentur für Schleswig-Holstein und das Zentrum für Entrepreneurship der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstalten die Vortragsreihe „Schleswig-Holstein braucht Gründerinnen!“ An fünf verschiedenen Terminen wollen wir gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden Handlungsfelder identifizieren und Lösungen erarbeiten.

Detailinformationen dazu auch auf Facebook und hier.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@zfe.uni-kiel.de

Das sind unsere Themen und Termine:

09. April 2018 Fehlen Schleswig-Holstein Gründerinnen?
07. Mai 2018 Karriereziel - Eigene Chefin?
28. Mai 2018 Digitale Wirtschaft - Eine Chance für Gründerinnen?
25. Juni 2018 Unternehmensnachfolge ist männlich - Muss das sein?
16. Juli 2018 Du bist nicht allein - Stark durch Networking und Mentoring!

sonoware erhält EFT II Förderung

10.03.2017

Die vier Gründer (v.l.) Merikan Koyun, Christian Lüke, Stephan Senkbeil und Jochen Withopf haben aus der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel heraus ihr eigenes Unternehmen, die sonoware GmbH, gegründet. Für die Umsetzung ihres Gründungsvorhabens haben sie sich bereits 2015 mit Unterstützung des Zentrums für Entrepreneurship (ZfE) der CAU erfolgreich um eine Förderung aus dem EXIST-Forschungstransfer-Programm (Phase I) des Bundes beworben. Für die Entwicklung ihrer Software erhielten sie damals eine halbe Millionen Euro. Den Kielern ist es jetzt erneut gelungen, die EXIST-Jury vom Potenzial ihrer Idee zu überzeugen. Mit Hilfe der EXIST-Förderung (Phase II) in Höhe von 180.000 Euro können sie ihren Prototypen bis zur Marktreife bringen. Ihr Produkt: Eine Software, die eine wesentlich bessere Kommunikation im Innenraum eines Autos ermöglicht.

Die ganze CAU-Pressemitteilung hier "Hingehört: Kieler Gründer blenden Umgebungsberäusche aus" (09.03.2017)

Unternehmerbeirat gegründet

10.03.2017

Am Freitag, 3. März, hat sich der Unternehmerbeirat des Zentrums für Entrepreneurship (ZfE) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) konstituiert. Die Gründungsmitglieder des Beirats sind Klaus-Hinrich Vater, Vater Holding GmbH (Kiel), Dr. Philipp Murmann, Zöllner Signal GmbH (Kiel) und Norbert Basler, Basler AG (Ahrensburg).

Anlässlich der Ernennung sagte CAU-Vizepräsidentin Professorin Karin Schwarz: „Wir sind stolz darauf, dass im ersten Beirat des Zentrums für Entrepreneurship schleswig-holsteinische Spitzenunternehmen vertreten sind. Das stärkt die Vernetzung unserer Universität mit der regionalen Wirtschaft und ermöglicht unseren Gründungswilligen eine noch engere Orientierung am Markt.“

Pressemitteilung der CAU "Zentrum für Entrepreneurship erhält Beirat" (09.03.2017)

Land fördert Startup SH Netzwerk mit 6,9 Millionen Euro

21.02.2017

Im Rahmen des 2. Innovations- und Technologieforums am 16.02.2017 im Kitz in Kiel überreichen Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Wissenschaftsministerin Kristin Alheit dem Netzwerk Startup SH, vertreten durch die Sprecher (2.v.l.) Prof. Dr. Dirk Ludewig, Dr. Raimund Mildner und Dr. Anke Rasmus einen Förderbescheid über knapp 6,9 Mio. Euro.

Zum Netzwerk gehören neben dem Zentrum für Entrepreneurship ebenfalls das yooweedoo Projekt der CAU sowie folgende Partner: Europa-Universität Flensburg, Hochschule Flensburg, opencampus, FH Kiel, Muthesius Kunsthochschule, WTSH, PVA SH, Uni Lübeck, FH Lübeck, gründercube, TZ Lübeck und BioMedTec Lübeck sowie das FuE-Zentrum Kiel.

Presse:

"Land fördert Gründer- und StartUp-Szene in Schleswig-Holstein mit 6,9 Millionen Euro" (Wirtschaftsministerium Kiel, 16.02.2017)

"An guten Ideen fehlt es nicht" (Kieler Nachrichten, 17.02.2017)

 

NDR 1 Welle Nord zur Besuch beim start-up friday

09.12.2016

Am 3. November 2016 hat uns Frank Hajasch von NDR 1 Welle Nord besucht und Teilnehmer des start-up friday zur "Zukunft der Arbeit" befragt. Gesendet wurde der Beitrag in der Sendung "Von Binnenland und Waterkant".

NDR 1 Mitschnitt

Quelle: NORDDEUTSCHEN RUNDFUNK, NDR 1 Welle Nord

ZfE - Newsletter #4

18.10.2017

"BasicButler unboxed" und "Auf dem Podium mit Ralf Dümmel von Die Höhle der Löwen" sind nur einige News aus unserem brandaktuellen Newsletter. 🎊
Mehr gibt's hier

ZfE Newsletter #1

30.07.2017

Liebe Startup-Freunde,

wir freuen uns sehr, Euch auch in diesem Sommer ein buntes Veranstaltungsprogramm rund um das Thema Entrepreneurship präsentieren zu können. Daher halten wir Euch mit diesem Newsletter fortan regelmäßig über aktuelle Informationen und Veranstaltungen auf dem Laufenden.

ZfE Newsletter #1

Viel Spaß beim Lesen!

Euer ZfE-Team

Shark Tank

08.09.2017

"Die Höhle der Löwen" ist das deutsche Pendant zum amerikanischen "Shark Tank". Die Idee dabei ist immer die Gleiche - Mit einem möglichst guten Pitch sollen Investoren für das eigene Startup gewonnen werden.

Im Rahmen der diesjährigen Digitalen Woche Kiel wollen wir Startups aus Schleswig-Holstein die Chance geben, ihre Idee vor finanzkräftigen Investoren zu pitchen. Soweit so normal. Der Clou dabei ist jedoch, dass ein Investor der Direktor von Thayer Ventures aus San Francisco ist. D.h. hier kommt ein echter amerikanischer Investor zu uns!

Warum? Am gleichen Tag wird der Partnerschaftsvertrag zwischen Kiel und San Francisco unterschrieben. Dazu ist eine Delegation aus San Francisco vor Ort und absolviert ein vielfältiges Programm, um Schleswig-Holstein und Kiel kennenzulernen. Organisiert wird das Programm vom Verein "The Bay Areas e.V." 

Am Freitag, den 22. September 2017 findet deshalb im Rahmen der Digitalen Woche Kiel die Veranstaltung „The Bay Areas – Connected! Wie sich Kiel, Schleswig-Holstein und San Francisco verbinden!“ statt. Ein Programmpunkt ist „Shark Tank“  von 17 bis 18:30 Uhr in der Sparkassen Arena Kiel, Business Lounge.

Drei Startups haben dann die Chance, vor Investoren und Publikum ihre Idee zu pitchen. Und das Beste ist: Du kannst ebenfalls mit Deinem Startup dabei sein! Wir haben einen Platz für eine Wildcard-Bewerbung reserviert. Alles was Du tun musst, ist Dein aussagekräftiges Pitchdeck bis zum 17. September 2017 an uns zu senden. Das interessanteste Startup erhält dann die Einladung zum Pitch beim Shark Tank!

Kontakt:

Dr. Anke Rasmus

E-Mail: arasmus@uv.uni-kiel.de

Tel. 0431/880-4698

ZfE Newsletter #2

30.07.2017

Liebe Startup-Freunde,

 
seit unserem ersten Newsletter ist viel passiert. Hier präsentieren wir Euch die Highlights der letzten Wochen:
 
 
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

 

Euer ZfE-Team
 

Digital Opportunities Schleswig-Holstein

29.06.2017

Am 20.06.2017 haben in drei thematischen Panels verschiedene Akteure im Kieler Landtag über die "Digital Opportunities Schleswig-Holstein" diskutiert. Mit dabei waren u.a. Thomas Losse-Müller, Ulf Kämpfer, Erk Westermann-Lammers (IB.SH), Götz Bormann (Fördesparkasse), Anke Rasmus (ZfE) und Axel Schulz (The Bay Areas e.V.). Zu verfolgen war die Diskussion auch auf Twitter unter #digitalSH
 

NanoPellets erhält Exist Gründerstipendium

30.06.2017

Herzlichen Glückwunsch an das Team von NanoPellets zum Erhalt des Exist Gründerstipendiums. Ziel von NanoPellets ist es, ultrahomogene Pulvertabletten als Referenzstandards herstellen. Entstanden ist die Idee am Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Verein "StartUp Schleswig-Holstein" gegründet

29.06.2017

13 Institutionen und Hochschulen haben am Montag, 26. Juni, in Kiel den Verein „StartUp Schleswig-Holstein e.V.“ gegründet. Hervorgegangen ist dieser aus dem „Innovationsorientierten Netzwerk Schleswig-Holstein“. Der Verein will die wissenschaftliche Gründungsforschung fördern, Unternehmertum unterstützen und landesweit verschiedene Akteure in diesen Bereichen besser vernetzen. Seit Beginn dieses Jahres stehen den Netzwerkpartner für die Umsetzung von gründungsunterstützenden Projekte 6,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

 „Unternehmensgründungen sind zentrales Element eines funktionsfähigen Innovationsökosystems, von dem die gesamte Wirtschaft einer Region profitiert. Wir wollen das Thema Gründung und Start-ups daher noch stärker im Land sichtbar machen. Schleswig-Holstein soll nicht nur als tolles Urlaubsland, sondern auch als hervorragender Standort für Unternehmensgründungen wahrgenommen werden. Dazu bündeln wir in unserem neuen Verein die in Schleswig-Holstein vorhandenen Kompetenzen im Bereich Existenzgründung und Start-ups“, beschreibt die Vereinsvorsitzende Dr. Anke Rasmus, Leiterin des Zentrums für Entrepreneurship an der Universität Kiel, die Motivation der Partner.

„Vor zweieinhalb Jahren haben wir diese Initiative in einer kleinen Gruppe von Start-up-Enthusiasten gestartet. Wie bei einer richtigen Unternehmensgründung haben wir unser Vorhaben abgewogen, verworfen, neu gedacht. Das Ergebnis ist ein Verein, der fast alle Institutionen im Land, die sich mit Gründungsunterstützung beschäftigen, zusammenbringt“, betont die 2. Vorsitzende des Vereins Professorin Ilona Ebbers von der Europa-Universität Flensburg.

„Der Anfang ist gemacht. Jetzt wollen wir weiter wachsen. Wir freuen uns über weitere Interessenten, die mit uns Großes bewegen und Schleswig-Holstein zum bedeutenden Innovationsstandort im Norden machen wollen“, lädt Schatzmeister Holger Fischer von der BioMedTec Management GmbH aus Lübeck Unternehmen und Institutionen zur Mitarbeit ein.

Gründungsmitglieder des Vereins „StartUp Schleswig-Holstein e.V.“:

Europa-Universität Flensburg, Hochschule Flensburg mit dem Gründerzentrum VentureWerft, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit der Kiel School of Sustainability und dem Zentrum für Entrepreneurship, Campus Business Box e.V., Fachhochschule Kiel, Muthesius Kunsthochschule, Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH, Fachhochschule Lübeck, Universität zu Lübeck mit dem GründerCube, PVA Schleswig-Holstein GmbH, BioMedTec Management GmbH Lübeck, Technikzentrum Lübeck.

Foto: Muthesius Kunsthochschule

Fokus Wirtschaft mit Ralf Dümmel: 'Mein Unternehmen Zukunft - Wie viel Mut braucht Selbstständigkeit?'

18.10.2017

Dorina Bausch vom Zentrum für Entrepreneurship der Uni Kiel war live dabei:

Am 10. Oktober 2017 lud die IHK zu Lübeck zu einem Diskussionsabend der Reihe 'FOKUS Wirtschaft' nach Braak bei Ahrensburg ein. Der Abend stand unter dem Motto 'Mein Unternehmen Zukunft - Wie viel Mut braucht Selbstständigkeit'. 

Zu den geladenen Gästen zählte neben Ralf Dümmel, bekannt als Investor aus der VOX TV-Show 'Die Höhle der Löwen' und Geschäftsführer der DS Produkte GmbH auch Dr. Inez Linke, Managing Director der oceanBASIS GmbH sowie Dr. Anke Rasmus, Leiterin des Zentrums für Entrepreneuership der Uni Kiel und Vorsitzende des Vereins StartUp Schleswig-Holstein e.V. 

Foto2

v.l.n.r.: Dr. Anke Rasmus, Dr. Arno Probst, Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Ralf Dümmel

Foto Copyright: Olaf Malzahn

 

Bereits in der Vorstellungsrunde zeigte sich die Vielfalt, die das Thema 'Selbstständigkeit' in Deutschland zu bieten hat. Einhellige Meinung der anwesenden Podiumsgäste: Unternehmertum ist ein in der Öffentlichkeit oftmals noch zu wenig präsentes Thema. Das müsse sich ändern, wenn mehr junge Leute für die eigene Selbständigkeit begeistert werden sollen.
Entsprechend stellten der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts, Prof. Dr. Thomas Straubhaar, und IHK-Vicepräses Dr. Arno Probst den Gästen ihre Fragen:

„Braucht Selbstständigkeit Mut?“

Die Gründung eines Unternehmens verlangt von Gründerinnen und Gründern vielfältige Fähigkeiten. Vor allem aber, so Ralf Dümmel, „müsse man für sein Produkt, seine Idee, sein Unternehmen brennen“. Oftmals braucht es erst ein Schlüsselerlebnis, das einem bewusst macht, wie reizvoll Selbstständigkeit und Unternehmertum für einen selbst sein können. Für Ralf Dümmel kam diese Erkenntnis auch erst später. Zunächst war er beispielsweise als Vertriebsmitarbeiter bei Möbel Kraft tätig und lernte dort das Geschäft bevor seine Unternehmerkarriere bei der DS Produkte GmbH begann.

Woran erkenne ich, dass ich ein guter Unternehmer wäre?

Aus den Antworten der Podiumsgäste wurde deutlich, dass es nicht den perfekten Gründer oder die Gründerin gibt. Aber es gibt wiederkehrende Situationen, welcher sich Unternehmer/innen im Laufe der Zeit gegenüber sehen. Eine hohe Lernbereitschaft ist beispielsweise äußerst hilfreich. Selten läuft eine Gründung von Anfang an perfekt. Scheitern ist nicht das Ende. Wichtig ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Dazu gehört natürlich auch eine große Portion Ehrgeiz, Fleiß und vor allem auch die Bereitschaft zu verzichten. „Wenn es brennt,“ so Ralf Dümmel, „muss man jederzeit erreichbar sein und das auch wollen.“ Es kommt nicht darauf an, 24/7 an seinem Projekt zu arbeiten. Aber wenn Probleme auftreten, muss man als Unternehmer bereit sein, auch mal Nachtschichten einzulegen oder auf einen Urlaub zu verzichten.  
Oft unterschätzt wird auch das Netzwerken. Ideen können sich erst dann entwickeln, wenn darüber gesprochen wird. Neuer Input hilft bei der Problemlösung und durch Gespräche entstehen neue Kontakte und Ideen. 

Foto4

Foto Copyright: Olaf Malzahn

 

Können nur Akademiker gründen? 

Nein! Da waren sich die Podiumsgäste einig. Wissenschaftler/innen haben es im Gegenteil oft nicht ganz leicht aus einer sehr theoretischen und wissenschaftlichen Welt heraus, ein wirtschaftlich funktionierendes Unternehmen ohne entsprechende Kenntnisse zu gründen. So sah sich auch Inez Linke mit immer neuen Herausforderungen eines erfolgreichen Unternehmensaufbaus konfrontiert. Unterstützend kann hier eine Fortbildung sein, in der handfeste Tipps vermittelt werden. 

Muss man spitzen Noten haben, um erfolgreich zu gründen?

Die Moderatoren stellten hier die These auf, dass es in Anbetracht der heutigen Zeit, immer schwieriger zu sein scheint, ohne Schulabschluss und Studium an entsprechendes Wissen zu kommen, das einem bei der Gründung eines Unternehmens hilft. Ralf Dümmel, der nach der Hauptschule noch den Realschulabschluss gemacht hat, resümierte jedoch: „Solange der Wille und der Ehrgeiz da sind, für seine Idee und sein Unternehmer zu kämpfen, ist die schulische Bildung zweitrangig.“ Insbesondere an dieser Stelle, muss mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden. So schlug Anke Rasmus vor, dass neben den aktuellen Gründungsprojekten, die erfolgreich aber bisher nur vereinzelt an Schulen laufen, auch Konzepte entwickelt werden müssen, die langfristige dafür sorgen, dass das Thema Unternehmertum in die Schulen gelangt, um jungen Menschen die 'Option Gründung' mehr ins Bewusstsein zu rufen. 

Ich habe keine Unternehmer in meiner Familie, wäre eine Gründung trotzdem was für mich? 

Laut schallte es vom Podium: Absolut. Wer eine Idee hat, kann auch gründen! Sicherlich erscheint es leichter, wenn die Eltern oder Familienmitglieder bereits gegründet haben und so ihre Erfahrungen weitergeben können. Aber Letztendlich liegt der Gründungserfolg auch stets in der Person selbst. Dabei kommt es auch nicht auf das Alter an: Es ist nie zu spät für eine Gründung!

Womit muss ich während einer Selbstständigkeit rechnen?

Es gibt sowohl gute als auch schlechte Phasen einer Selbstständigkeit wissen Inez Linke und Ralf Dümmel zu berichten. In Hochphasen ist es wichtig, nicht die Bodenhaftung zu verlieren und klar sein Ziel vor Augen zu behalten. In Downphasen darf man nicht den Glauben an sich selbst verlieren. Es gibt keinen geradlinigen Weg zum Ziel, und Scheitern muss nicht immer das Ende bedeuten. 

Foto3

v.l.n.r.: Dr. Anke Rasmus, Dr. Arno Probst, Ralf Dümmel

Foto Copyright: Olaf Malzahn

 

Wer hilft mir in schwierigen Phasen?

„Am besten ist es, eine Ansprechperson oder eine/n Geschäftspartner/in an seiner Seite zu haben, welche unterstützend beiseite steht“, rät Inez Linke. „Sich zu besprechen; Sorgen und Wünsche oder auch Ängste zu teilen, kann enorm hilfreich sein.“ In solchen Momenten kann auch ein Vorbild sehr nützlich sein. Wie würde das Vorbild in solchen Situationen reagieren - gab es eventuell bereits vergleichbare Situationen? Sich auszutauschen und Kontakt zu Gleichgesinnten zu halten, kann in schwierigen Phasen absolut konstruktiv sein.

An wen kann ich mich mit meiner Gründungsidee wenden? 

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Anlaufstellen für Gründungsinteressierte. „Für Außenstehende ist das manchmal nicht einfach zu durchschauen“, so die Moderatoren. „Neben Kapital und öffentlichen Fördermitteln, ist es zunächst für Gründungsinteressierten wichtig, über die Idee oder das Produkt zu sprechen“, erklärte Anke Rasmus. Netzwerke wie der Kieler Salon oder Institutionen wie die WTSH oder die einzelnen Wirtschaftsförderungen, sowie die IHKs helfen ebenso wie beispielsweise die Anlaufstellen an den Hochschulen wie die VentureWerft in Flensburg, der Gründercube in Lübeck oder eben das Zentrum für Entrepreneurship der Uni Kiel.

Was könnte den Einstieg in die Thematik Gründung / Startups / Unternehmertum erleichtern? 

Mein persönliches Fazit: Ganz klar: Barrieren müssen abgebaut werden. In Deutschland scheint das Bild eines Unternehmers noch traditionell, angestaubt und eher negativ belegt. Ebenso innerliche und äußerliche Strukturen fallen im Vergleich zu anderen Ländern zurück. Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang auch das Thema 'Gründung und Familie' - passt das unter einen Hut? 
Zudem stellen sich Startups und junge Unternehmer immer wieder die Frage, wo sie einen regen Austausch mit Gleichgesinnten finden können - einen Ort, an dem konstruktiv an Problemen gearbeitet und zugleich ein kreativer Input gefördert werden kann. 

Hier haben wir eine gute Nachricht für Euch: Im nächsten Jahr wird an der Uni Kiel der ZfE-Inkubator, also ein Ort an dem Gründungsinteressierte zusammenfinden und arbeiten können, eröffnet.


Und ja, Selbstständigkeit erfordert eine große Portion Mut! Von allen Beteiligten!

MyStudyGenius erhält Gründungsstipendium Schleswig-Holstein

29.06.2017

Herzlichen Glückwunsch an Benjamin, Caroline und Christian, dem Team von MyStudyGenius, zum Erhalt des Gründungsstipendiums Schleswig-Holstein!
Ziel von MyStudyGenius ist es, eine innovative Web-Applikation zu entwickeln, die freiberuflichen Privatpersonen als auch Institutionen im Bereich der außerschulischen Nachhilfe, den Alltag erleichtert soll. Wir wünschen viel Erfolg!