Zentrum für Entrepreneurship

Im Interview mit den Kieler Nachrichten

30.06.2020

Dr. Anke Rasmus, Leiterin des Zentrum für Entrepreneurship der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sprach mit den Kieler Nachrichten über die aktuelle Lage von Startups. Fazit:

️Im Grunde geht es den meisten Startups noch gut, da sie durch ihre meist digitalen Geschäftsmodelle von der Krise nicht so betroffen sind, wie Gründerinnen und Gründer im Handel, im Handwerk oder in der Gastronomie.

️Die Krise wirkt jedoch als Katalysator bzw. als Beschleuniger: Bspw. hat das Kieler Startup myuniboard durch die Krise die Riesenchance bekommen, die erste virtuelle contacts, also die erste virtuelle Firmenkontaktmesse, der CAU auszurichten. Vielleicht hätte das ohne die Corona-Krise nicht so schnell geklappt.

️Wenn das Geschäftsmodell allerdings nicht (mehr) funktioniert, muss man sich (immer) etwas Neues einfallen lassen, wie bspw. atodo. Das Flensburger Startup wollte Reservierungssysteme für die Gastronomie entwickeln. Dieser Markt ist in der Krise jedoch komplett weggebrochen. Nun nutzt atodo sein Wissen als doctodo, um die Reservierung von Arztterminen zu digitalisieren.

️Ebenfalls angepasst hat sich auch das Gründungsvorhaben IdeaChamp, das aktuell im ZfE Inkubator seinen Arbeitsplatz hat. Da derzeit keine Innovationsworkshops vor Ort möglich sind, stellt das Team nun kurzer Hand kleine Videos selbst her und verwendet sie für Schulungen beim Kunden.

️Und genau hier haben Startups einen entscheidenden Vorteil: Wenn die Bedingungen sich ändern, schauen die jungen Unternehmen, wie sie darauf schnell und kreativ reagieren können und machen das dann auch einfach.

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